Es gibt Karnevalsmuffel, Kartenspielmuffel, Kinomuffel. Es gibt alle Arten von Muffeln. Sogar Weihnachtsmuffel. Die US-Studentin Hannah ist so ein bekennender „Christmas grinch“. Ihre drei Mitbewohnerinnen im Studentenwohnheim wissen das auch. Unvorsichtigerweise fuhr Hannah über den ersten Advent für eine Woche weg.
Als sie zurückkam, hatten die drei zu einem extremen Mittel gegriffen, um Hannah vielleicht doch noch davon zu überzeugen, dass Weihnachten ein schönes Fest ist. Sie hatten einfach Hannahs kompletten Besitzstand in dem Zimmer eingepackt: das Bett, die Bücher, ihre Kleidung auf den Bügeln im Schrank, ihre Schuhe. Nicht einmal vor den Tampons der jungen Frau machten ihre drei Freundinnen halt und packten sie einzeln in weihnachtliches Geschenkpapier, wie Hannah unter viel Gekichere, Prusten und Lachen herausfand.
Offen bleibt, ob die lustige Aktion bei Hannah zu einem Umdenken über Weihnachten geführt hat. Jedenfalls postete sie ein Video von ihrer Weihnachtsüberraschung auf Twitter und schrieb dazu: „Ich mag Weihnachten nicht und ich war eine Woche lang nicht da. Da haben meine Mitbewohnerinnen einfach ... alles eingepackt, das ich besitze???“
Zu sehen ist der Moment, in dem Hannah die schöne vorweihnachtliche Bescherung entdeckt, auch auf einem Video ihrer Freundin Andrea.
Hannahs Video wurde innerhalb von drei Tagen 99.000 Mal geteilt. Viele Twitter-User posteten Fotos von Einpack-Aktionen, die sie selbst erlebt hatten.
