Die Arbeitslosenzahl könnte unter drei Millionen sinken. Doch das Grundproblem des Fachkräftemangels bleibt bestehen.
Kein Durchbruch in SichtArbeitslosenzahl sinkt, doch der Fachkräftemangel bleibt

Die Bundesagentur für Arbeit stellt ihre Statistik für den Monat Mai vor (Archivbild).
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Die neuesten Daten zum deutschen Arbeitsmarkt für den Monat Mai werden am Freitag von der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg vorgestellt. Fachleute prognostizieren eine saisonbedingte Verbesserung, wodurch die Gesamtzahl der als arbeitslos geführten Personen erneut unter die Drei-Millionen-Grenze fallen könnte. Der Vormonat April hatte noch 3,008 Millionen als arbeitslos gemeldete Personen verzeichnet.
Trotz der erwarteten saisonalen Besserung sehen Fachleute für Mai keine Trendwende bei der langjährig negativen Entwicklung. So hatte der Forscher Enzo Weber die Situation unlängst zusammengefasst: Es finde aktuell zwar kein Einbruch statt, ein wirklicher Durchbruch sei aber ebenfalls nicht in Sicht.
Fachkräftemangel bleibt zentrales Problem
Andrea Nahles, die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur, plant, bei ihrer Pressekonferenz das seit langem bestehende Dilemma des Arbeitsmarktes zu thematisieren: Einem gravierenden Mangel an Fachkräften in zahlreichen Berufsfeldern steht eine hohe Zahl an Arbeitslosen gegenüber. Besonders stark betroffen von diesem Problem ist der Pflegesektor. (dpa/red)
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