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Glaube an Bitcoin ungebrochenUmfrage: Viele Anleger halten trotz Crash an Krypto fest

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Kryptowährungen

Mit den Kryptowährungen geht es in diesem Jahr bisher bergab. (Symbolbild)

Trotz hoher Verluste ist das Vertrauen in Bitcoin ungebrochen. Eine Umfrage zeigt, wie optimistisch Anleger in die Zukunft blicken.

Laut einer Erhebung haben die jüngsten erheblichen Wertminderungen und die Volatilität am Kryptomarkt das Vertrauen privater Investoren in Bitcoin sowie andere digitale Währungen nicht beeinträchtigt. Aus dem jährlichen, internationalen „Crypto Survey“ der Beratungsfirma Strategy& geht hervor, dass lediglich etwas mehr als 17 Prozent der Investoren ihre Anlagen im Januar und Februar verringerten, einer Phase besonders starker Wertverluste bei Kryptowährungen. Im Gegensatz dazu stockten 20 Prozent ihre Bestände sogar auf, während knapp 36 Prozent nach anfänglichen Verkäufen bei den gefallenen Kursen erneut investierten.

Umfrage unter 2500 Krypto-Anlegern

Für die Untersuchung ließ das Unternehmen, welches zur Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC gehört, im März und April 2500 Krypto-Anleger in fünf Staaten befragen: den USA, Deutschland, den Niederlanden, Saudi-Arabien sowie den Vereinigten Arabischen Emiraten. Bei zwei Dritteln der Teilnehmenden handelt es sich um Kleinanleger, deren Ausgaben für den Erwerb von Kryptowährungen eine Summe von 10.000 Dollar oder Euro nicht überstiegen haben.

Im Vorjahr erreichte der Bitcoin einen Rekordwert von mehr als 115.000 Dollar. Anschließend verzeichnete die digitale Währung bis zum Beginn des Februars einen Wertverlust von beinahe 50 Prozent in Dollar, während der Rückgang im Euroraum bedingt durch Wechselkurseffekte sogar über 50 Prozent betrug. Eine nachhaltige Erholung blieb seitdem aus; nach einigen Schwankungen notierte der Kurs am Freitagnachmittag unterhalb von 61.000 Dollar.

Deutsche Anleger erwarten Kurs von über 500.000 Dollar

Anscheinend geht die Mehrheit der Krypto-Investoren davon aus, dass es sich lediglich um eine vorübergehende Talsohle handelt. Die 500 Teilnehmenden aus Deutschland erwarten durchschnittlich einen Bitcoin-Kurs von circa 538.000 Dollar bis zum Jahresende 2030. Mit dieser Prognose zeigen sich die deutschen Anleger jedoch eher moderat: Der Durchschnitt über alle fünf Länder hinweg liegt bei einer Erwartung von ungefähr 854.000 Dollar.

„Krypto-Anleger und -anlegerinnen bleiben ‚True Believers‘“, erläuterte Philipp Wackerbeck, einer der Studienautoren und bei Strategy& globaler Leiter für Finanzdienstleistungen. „Sie halten trotz Crash und Kursschwankungen an den eigenen Beständen fest, denken langfristig und entwickeln ein Anlageverhalten, das sich immer mehr dem Umgang mit traditionellen Anlageklassen wie Aktien oder Fonds annähert.“ (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.