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Corona-Krise in der GastronomieKölsch-Absatz sinkt um fünf Prozent

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Früh Köbes

Ein Köbes serviert Kölsch (Symbolbild) 

Köln – Geschlossene Gaststätten im Januar und Februar des abgelaufenen Jahres haben den Kölsch-Absatz um fünf Prozent auf 1,4 Millionen Hektoliter gedrückt. Zu Jahresbeginn sei der Verkauf der Kölsch-Brauer, die verhältnismäßig viel margen-starkes Fassbier in die Gastronomie liefern um bis zu 50 Prozent zurückgegangen, sagte Christian Kerner, Geschäftsführer des Kölner Brauerei-Verbandes. Karneval habe nicht gefeiert werden können und auch andere Großveranstaltungen seien ausgefallen. Im Sommer habe aber eine Erholung eingesetzt, und im Herbst hätten die Brauer ordentliche Geschäfte gemacht.

Hoffnung auf Karneval, gutes Wetter und eine gute WM

Für das laufende Jahr sei die Stimmung positiv. Die Branche setze darauf, dass Karnevalsfeiern zumindest teilweise möglich seien und es ab Ostern wirklich aufwärts gehe, so Kerner. Gutes Wetter im Sommer, das die Menschen in die Biergärten strömen lässt, und eine erfolgreiche Fußball-WM der deutschen Mannschaft im Winter könnten den Absatz weiter ankurbeln.

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Die deutschen Brauereien haben insgesamt im abgelaufenen Jahr 85 Millionen Hektoliter Bier verkauft, so das Statistische Bundesamt. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Absatzrückgang um 2,2 Prozent und markierten die geringste Menge seit Einführung der Statistik. Seit der Neufassung der Biersteuer 1993 hat sich damit die Biermenge um 23,9 Prozent verringert.

Zulegen konnten die Brauer im Exportgeschäft. Hier gab es ein Plus von vier Prozent auf 16 Millionen Hektoliter. Es bekommt immer größere Bedeutung für die Betriebe. Auch Biermischgetränke legten zu.