Abo

Großer Krypto-DealDeutsche Börse investiert 200 Millionen Dollar in Kraken

2 min
Deutsche Börse

Die Deutsche Börse erwirbt für 200 Millionen Dollar eine Beteiligung an der Kryptoplattform Kraken (Archivbild)

Die Deutsche Börse beteiligt sich mit 200 Millionen Dollar an der Krypto-Plattform Kraken und reagiert damit auf den Boom bei digitalen Währungen.

Um am Aufschwung des Krypto-Marktes teilzuhaben, wurde eine Transaktion über 200 Millionen Dollar mit der US-Handelsplattform Kraken vereinbart. Laut einer Mitteilung des Dax-Konzerns aus Eschborn erwirbt der größte deutsche Börsenbetreiber für den Betrag, der circa 169 Millionen Euro entspricht, eine 1,5-prozentige Beteiligung an Payward, der Muttergesellschaft von Kraken. Diese Maßnahme intensiviert eine im Dezember 2025 angekündigte strategische Kooperation.

Kraken zählt zu den führenden Marktplätzen, die es Anwendern ermöglichen, mit Bitcoin und zahlreichen anderen Krypto-Assets zu handeln. Laut der Nachrichtenagentur dpa beabsichtigen die beiden Firmen, ihre jeweiligen Stärken zu kombinieren, um eine Verbindung zwischen dem herkömmlichen Finanzsektor und dem Bereich digitaler Vermögenswerte zu schaffen. Die Zusammenarbeit beinhaltet nicht nur das Trading mit digitalen Währungen, sondern ebenso die Aufbewahrung und die Abwicklung der Geschäfte.

Angebote für institutionelle Anleger im Mittelpunkt

Wie die Deutsche Börse verlauten ließ, sei das Vorhaben, optimierte Produkte und Services zu entwickeln. Diese sollen einen reibungslosen Zugang zu beiden Bereichen sicherstellen und Großanlegern komplette Lösungen bereitstellen. Der Vollzug des Geschäfts wird für das zweite Quartal prognostiziert, ist aber von der Zustimmung der Aufsichtsbehörden abhängig.

Digitale Währungen wie Bitcoin als deren prominentestes Beispiel haben in jüngerer Zeit erheblich an Relevanz gewonnen. Die Initiative des Börsenbetreibers verdeutlicht die fortschreitende Etablierung dieser Assets in der traditionellen Finanzbranche.

Zusätzliche Milliardenübernahmen zur Diversifikation

Für das im Dax gelistete Unternehmen stellt dies eine weitere Maßnahme dar, um die Abhängigkeit von der Volatilität der Aktienmärkte zu verringern. Schon Mitte Februar hatte der Konzern die komplette Akquisition des Daten- und Indexspezialisten ISS Stoxx für 1,1 Milliarden Euro bekannt gegeben. Darüber hinaus beabsichtigt die Deutsche Börse, die Fondsplattform Allfunds für etwa 5,3 Milliarden Euro zu erwerben, was die teuerste Akquisition der Firmengeschichte wäre. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.