Der Preis für deutsche Erdbeeren hat seinen saisonalen Tiefpunkt erreicht. Trotzdem sind sie teurer als im Vorjahr.
Tiefstpreise für ErdbeerenDer saisonale Preistiefpunkt ist laut Experten erreicht

Verbraucher können aktuell besonders günstig Erdbeeren kaufen. (Archivbild)
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Derzeit sind Erdbeeren aus heimischem Anbau in Deutschland zu vergleichsweise niedrigen Preisen erhältlich. Laut Eva Würtenberger, einer Marktanalystin der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft, betrug der Durchschnittspreis für ein Kilogramm in der Vorwoche 6,15 Euro. Dieses Preisniveau soll auch in der laufenden Woche anhalten. Es wird angenommen, dass damit der saisonale Tiefpunkt bei den Kosten erreicht ist, obwohl einzelne preiswertere Offerten weiterhin möglich sind.
Dieser Mittelwert umfasst sämtliche Vertriebswege, von Direktvermarktern bis hin zu Discountern. Im Lebensmitteleinzelhandel sind die Preise tendenziell geringer als bei einem Kauf direkt vom Erzeuger. Würtenberger zufolge gab es in der Vorwoche zudem Sonderangebote, bei denen eine 500-Gramm-Schale für 2,49 Euro erhältlich war. Dies entspricht einem Kilopreis von 4,98 Euro.
Preisentwicklung seit dem Start der Saison
Wie in jedem Jahr sind die Kosten für Verbraucher seit dem Start der Erdbeerzeit gefallen. Die Expertin berichtet, dass der Kilopreis zu Beginn der Ernteperiode, also zwischen Ende April und Anfang Mai, noch bei 7,97 Euro gelegen hatte. Inzwischen läuft die Ernte in sämtlichen Anbauregionen Deutschlands, wodurch sich die verfügbare Menge vergrößert hat.
Vorjahresvergleich zeigt gestiegene Kosten
Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das aktuelle Preisniveau jedoch um etwa vier Prozent gestiegen. Der durchschnittliche Preis belief sich in der entsprechenden Kalenderwoche des Jahres 2025 auf 5,91 Euro. Als Grund für diesen Anstieg nennt Würtenberger diverse Mehraufwendungen in der Erzeugung, beispielsweise für Energie und Personal. (dpa/red)
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