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Internet aus dem WeltallUmfrage zeigt: Interesse an Satelliten-Verbindungen wächst

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Starlink

Deutschlands große Telekommunikationsanbieter sagen Funklöchern mit Satelliten-Internet den Kampf an. (Symbolbild)

Internet aus dem All: Immer mehr Deutsche sind laut einer Studie dafür offen. Auch für die Region Köln eine Chance?

In Deutschland nimmt die Neugier auf Internetzugänge via Satellit zu. Eine repräsentative Erhebung des Beratungsunternehmens Deloitte zeigt, dass von 2.000 interviewten Personen 39 Prozent für diese Technik aufgeschlossen sind. Dieser Wert stellt einen Anstieg um vier Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr dar. Die Datenerhebung erfolgte zwischen März und April.

„Was lange als Nischenlösung für abgelegene Regionen galt, wird sich zu einer ernstzunehmenden Ergänzung bestehender Infrastrukturen entwickeln“, so die Prognose von Dieter Trimmel, einem Fachmann von Deloitte. Für Gegenden im Raum Köln, die eine mangelhafte Netzversorgung aufweisen, könnte dies zukünftig eine Option sein.

Chancen und Bedenken der Satellitentechnologie

Etwa ein Drittel der Umfrageteilnehmer würde für die Verbindung ihres Mobiltelefons über Satellit einen monatlichen Aufpreis von bis zu fünf Euro entrichten. Die Befragten führten als Pluspunkte insbesondere die unkomplizierte Handhabung sowie die große Verlässlichkeit dieser Technik aus der Erdumlaufbahn an.

Gleichwohl bestehen weiterhin Bedenken. So bringen 21 Prozent der Interviewten den Providern Misstrauen entgegen. Andere Technologien werden von 29 Prozent als performanter eingeschätzt, während 34 Prozent preiswertere Optionen als das Internet aus dem All betrachten.

Telekom, Vodafone und O2: Kooperationen für Weltraum-Technik

Obwohl feste Internetanschlüsse via Satellit in Deutschland schon verfügbar sind, haben die bedeutenden Telekommunikationsfirmen vor, zukünftig ebenfalls Mobilfunk per Satellit bereitzustellen. Zu diesem Zweck wurden Partnerschaften geschlossen: Die Deutsche Telekom kooperiert mit dem amerikanischen Datendienst Starlink, der Wettbewerber Vodafone mit AST SpaceMobile, einem ebenfalls amerikanischen Anbieter, und O2 Telefónica hat sich mit OQ Technology, einem Satellitenbetreiber aus Luxemburg, zusammengeschlossen.

Befürchtung einer technologischen Dependenz

Aus der Erhebung geht zudem eine weitverbreitete Perzeption technologischer Dependenz hervor. Nahezu die Hälfte der Befragten (48 Prozent) betrachtet die deutsche Telekommunikationsbranche als von anderen Ländern abhängig.

Dennoch ist eine Majorität von 54 Prozent unwillig, mehr für Produkte aus Europa zu bezahlen. Nur 30 Prozent wären einverstanden, für europäische Telekommunikationstechnik einen Zuschlag von maximal zehn Euro hinzunehmen, auch falls dies Leistungseinbußen im Netz zur Folge hätte. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.