Neue Beteiligung für die DuMont-Regionalmedien: Mit der Anteilsübernahme bei Dreamlight Labs setzt das Haus weiter auf qualitative Event-Formate.
Plattform für EventsDuMont übernimmt Mehrheit an Dreamlight Labs

Dreamlight Labs produziert immersive Live-Events, thematische Konzerte und Storytelling-Shows. Unter dem Namen „Anime Dreamlight Concert“ bringt das Unternehmen Anime-Sounds auf die Bühne.
Copyright: Dreamlight
Die DuMont Mediengruppe stärkt ihr Veranstaltungsgeschäft. Das Regionalmediengeschäft beteiligt sich mehrheitlich an der Dreamlight Labs GmbH, einem der am schnellsten wachsenden Unternehmen im europäischen Live-Entertainment. Das hat DuMont am Dienstag bekannt gegeben. Über finanzielle Details machten die Unternehmen keine Angaben.
Dreamlight Labs, ein 2024 gegründetes und profitabel arbeitendes Unternehmen, entwickelt, produziert und vermarktet eigene Veranstaltungsformate – von Anime-Konzerten über True-Crime-Shows bis hin zu Kinderevents. Dreamlight sei inzwischen in mehr als 70 Städten in fünf europäischen Ländern aktiv und erreiche mehrere Hunderttausend Besucherinnen und Besucher.

Die Serie „CrimeNight – Wahre Verbrechen“ ist Dreamlights True-Crime-Event, das am 8. August auch zum dritten Mal in Köln stattfindet. Die Zuschauer sollen dabei laut Veranstalter Teil der Geschichte werden.
Copyright: Dreamlight
Mit der Mehrheitsbeteiligung baut DuMont sein Geschäft rund um urbane Freizeitkultur gezielt aus und ergänzt Rausgegangen, die Plattform für Freizeit- und Veranstaltungsempfehlungen, die seit 2025 zum Regionalmediengeschäft von DuMont gehört.
Rolle als Anbieter innovativer und digitaler Produkte wird gestärkt
„Dreamlight zeigt, wie aus Daten, Community und Geschwindigkeit ein eigenständiges Geschäftsmodell entsteht. Zusammen mit Rausgegangen schaffen wir eine Plattform, die Inhalte, Erlebnisse und Transaktion in einem System verbindet. Damit stärken wir unsere Rolle als Anbieter innovativer digitaler Produkte“, sagt Christoph Bauer, CEO von DuMont.
Oliver Eckert, DuMont-COO und verantwortlich für das Regionalmediengeschäft, ergänzt: „Rausgegangen hat gezeigt, wie stark urbane Communities auf relevante und gut kuratierte Empfehlungen reagieren. Mit Dreamlight kommt die Fähigkeit hinzu, diese Aufmerksamkeit noch stärker in eigene Formate und eigene Transaktionen zu übersetzen. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit.“
Dreamlight bleibt als eigenständige Marke bestehen
Gemeinsam werden Rausgegangen und Dreamlight den Angaben zufolge eine integrierte, sogenannte „Live- Experience-Plattform“ schaffen: Rausgegangen bringe eine aktive Community, hohe Reichweite sowie ein gewachsenes Netzwerk aus Veranstaltern und Veranstaltungsorten ein. Dreamlight verfüge über die Fähigkeit, kulturelle Trends frühzeitig zu erkennen und binnen weniger Wochen in tragfähige Event-Formate zu übersetzen, heißt es.

Dreamlight-Geschäftsführer Valentin Huwer sagt: „Wir haben das Unternehmen gegründet, um Communities die Erlebnisse zu bieten, die sie online längst leben: neuartige Events, schnell umgesetzt, in ihrer Sprache und auf einer eigenen Bühne.“
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Dreamlight bleibt als eigenständiges Unternehmen und als Marke bestehen. Den Informationen zufolge führt das Gründer- und Geschäftsleitungsteam das Unternehmen weiterhin eigenverantwortlich und bleibt am Unternehmen beteiligt. Die Zusammenarbeit mit Rausgegangen startet in den Bereichen Community-Aufbau, Vermarktung sowie neue Formate.
„Wir haben Dreamlight gegründet, um Communities die Erlebnisse zu bieten, die sie online längst leben: neuartige Events, schnell umgesetzt, in ihrer Sprache und auf einer eigenen Bühne“, sagt Geschäftsführer Valentin Huwer. „Mit dem Regionalmediengeschäft von DuMont haben wir den Partner, der diese Logik versteht und uns die Reichweite und Infrastruktur bietet, sie weiter zu skalieren“, so Mitgründer Philipp John.