Großeinsatz in Mönchengladbach: Bei einer Razzia in der Logistikbranche kam es zu Angriffen auf Beamte.
Beamte bei Razzia verletztEinsatz gegen Schwarzarbeit in Mönchengladbach eskaliert

Widerstand bei Großrazzia: In Mönchengladbach wurden Beamte attackiert. (Symbolbild)
Copyright: Leonie Asendorpf/dpa
Bei einer großangelegten Aktion gegen illegale Beschäftigung in Mönchengladbach kam es zu Fluchtversuchen und Angriffen auf Einsatzkräfte. Laut Mitteilung des Hauptzollamts Krefeld waren an dem Einsatz rund 180 Beamte von Zoll und Bundespolizei beteiligt.
Die Auseinandersetzungen hatten Verletzte zur Folge: Zwei Beamte wurden verwundet, während auf der Gegenseite ein Verdächtiger durch Pfefferspray-Einsatz Blessuren erlitt. Alle Verletzten wurden zur medizinischen Versorgung in Krankenhäuser gebracht.
Logistikbranche im Visier der Ermittler
Die von der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach veranlasste Maßnahme zielte auf diverse verdächtige Personen und Firmen im Logistiksektor. Unangekündigt kontrollierten Kräfte von Zoll und Bundespolizei verschiedene Lagerhallen und Logistikzentren im Stadtgebiet. Die Vorwürfe umfassen den Verdacht auf die Vorenthaltung von Arbeitsentgelt, Verstöße gegen Aufenthaltsgesetze und die unerlaubte Überlassung von Arbeitnehmern.
Behördenangaben zufolge wurde bei den Kontrollen eine hohe Zahl an Personen aus dem asiatischen Raum ohne gültige Aufenthaltspapiere angetroffen. Ferner sicherten die Beamten Beweismittel. Aus ersten Befragungen ergaben sich laut den Ermittlern weitere Anhaltspunkte. Die Untersuchungen werden fortgesetzt. (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.