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Teurer Alltag in NRWInflation bleibt bei 2,7 Prozent, Energiepreise steigen

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Hohe Spritpreise

Die Inflation hat angezogen, was vor allem an deutlich höheren Spritpreisen liegt.

Während Energiepreise in NRW explodieren, bleiben Lebensmittelpreise stabil. Die Teuerungsrate liegt bei 2,7 Prozent.

Die Lebenshaltungskosten in Nordrhein-Westfalen haben sich für zahlreiche Bürger erhöht. Nach Angaben des Landesstatistikamts in Düsseldorf belief sich die Teuerungsrate für April auf 2,7 Prozent und entsprach damit dem Wert des Vormonats. Zuvor war die Preissteigerung noch deutlich geringer ausgefallen. Zurückgeführt wird der aktuelle Preisanstieg auf die Auswirkungen des Irankriegs. So verzeichneten die Preise für Treibstoff im April einen Zuwachs von 22,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Für Heizöl wurde sogar eine Verteuerung von 27,3 Prozent registriert.

Preisentwicklung bei Lebensmitteln und Dienstleistungen

Andere Sektoren des täglichen Bedarfs spürten die Teuerung nicht in gleichem Maße. Lebensmittel beispielsweise verzeichneten im April lediglich einen geringfügigen Preisanstieg von 0,7 Prozent. Laut den Daten der Statistiker verbilligten sich Molkereiprodukte, Eier und Speisefette sogar. Im Gegensatz dazu war bei Fleisch und Fisch eine merkliche Verteuerung zu beobachten. Bei Bekleidung und Schuhen gab es fast keine Preisveränderungen. Hotelübernachtungen wurden hingegen etwas kostspieliger als vorher. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.