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PreisanstiegReservierungsangebot bei der Deutschen Bahn ändert sich

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Ein junger Mann sitzt an einem Tisch im ICE. Er hält ein Buch in der Hand und schaut aus dem Fenster.

In Ruhe lesen, statt sich die Beine in den Bauch stehen: Gerade bei voll ausgelasteten Zügen ist eine Sitzplatzreservierung viel wert – allerdings kostet sie meistens extra.

Sicherer Sitzplatz im Zug? Künftig müssen Kunden bei Spartickets der 1. Klasse zahlen – auch in der 2. Klasse wird die Reservierung teurer.

Wer bei der Deutschen Bahn Fernverkehrstickets in der 1. Klasse zum Super-Sparpreis oder Sparpreis bucht, bekommt keine kostenfreie Sitzplatzreservierung mehr dazu. Die Reservierung muss man im Zweifel dazu buchen – Kosten: 5,90 Euro. Die neue Regelung tritt mit dem kleinen Fahrplanwechsel ab 11. Juni (Sonntag) in Kraft.

Eine weitere Änderung: Reservierungen in der 2. Klasse werden etwas teuer: Sie kosten dann 4,90 Euro und damit 40 Cent mehr als bislang. Auch der Preis für Familienreservierungen steigt leicht – und zwar um 80 Cent auf 9,80 Euro.

Fahrplanwechsel: Keine Dauerreservierungen mehr

Was Vielfahrer mit Monatskarte oder Bahncard 100 der 2. Klasse interessieren dürfte: Das Angebot der Dauerreservierung fällt laut Bahn mit dem Fahrplanwechsel weg. Bisher konnten sich Abo-Kunden für eine regelmäßig genutzte Strecke für 41,40 Euro ein Gutscheinheft für 46 Reservierungen kaufen, die dann binnen 31 Tagen zu nutzen waren. Die Bahn begründet das Ende der Dauerreservierung mit dem geringen Interesse an dem Angebot.

Die Nachfrage sei in den vergangenen Jahren so stark gesunken, dass zuletzt nur noch eine niedrige dreistellige Stückzahl pro Jahr verkauft worden sei, so eine DB-Sprecherin. (dpa)

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