Im Hafen von Hamburg hat der Rüstungskonzern Rheinmetall die Herstellung unbemannter Wasserfahrzeuge aufgenommen.
Rüstung aus DüsseldorfRheinmetall beginnt Serienproduktion von Drohnenbooten

Das Rheinmetall-Drohnenboot ist 8,5 Meter lang. (Archivbild)
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Der Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall hat die Serienfertigung von unbemannten Wasserfahrzeugen im Hamburger Hafen gestartet. Auf der Werft Blohm+Voss sollen anfänglich etwa 200 dieser Drohnenboote pro Jahr gebaut werden, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet. Einer Mitteilung von Rheinmetall zufolge lässt sich die Fertigungskapazität auf bis zu 1.000 Stück pro Jahr erhöhen.
Derartige unbemannte Boote kommen bei der Verteidigung der Ukraine gegen die russische Invasion wiederholt mit Erfolg zum Einsatz.
Zivile und militärische Anwendung
Die Herstellung des Wasserfahrzeugs erfolgt durch Rheinmetall in Kooperation mit dem britischen Produzenten Kraken Technology Group. Zu diesem Zweck wurde das Joint Venture Rheinmetall Kraken GmbH ins Leben gerufen. Das Modell mit der Bezeichnung K3 Scout kann je nach Konfiguration für militärische oder zivile Zwecke genutzt werden. Die Steuerung erfolgt per Fernbedienung, wobei für die Zukunft auch ein autonomer Betrieb vorgesehen ist.
Auf der Werft Blohm+Voss wurde das unbemannte Boot bereits im März von den beteiligten Firmen präsentiert. Tim Wagner, der die Rheinmetall-Division Naval Systems leitet, äußerte sich zu diesem Zeitpunkt dahingehend, dass schon Bestellungen von Mitgliedsstaaten der Nato vorlägen.
Anfang März hatte der in Düsseldorf ansässige Dax-Konzern Rheinmetall die Akquisition des Marineunternehmens NVL finalisiert. Die Werft Blohm+Voss war Teil dieses Unternehmens. Die Veräußerung erfolgte durch die Bremer Werftengruppe Lürssen. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)
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