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Siemens legt solide Zahlen vorKonzern macht 2,2 Mrd. Gewinn und plant Aktienrückkauf

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Siemens-Chef Roland Busch

Siemens-Chef Roland Busch kann sich über robuste Zahlen freuen. (Archivbild)

Siemens legt robuste Quartalszahlen vor. Trotz eines Gewinnrückgangs steigen die Aufträge und der Konzern bestätigt seine Prognose.

Inmitten eines von Instabilität bestimmten globalen Umfelds hat der Technologiekonzern Siemens robuste Ergebnisse für sein zweites Geschäftsquartal präsentiert. Der Unternehmensgewinn für den Zeitraum von Januar bis März verringerte sich laut Mitteilung um acht Prozent und erreichte einen Wert von 2,2 Milliarden Euro. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres profitierte Siemens jedoch von einem einmaligen Sondereffekt.

Die Einnahmen verharrten mit 19,8 Milliarden Euro trotz einer Veräußerung auf einem konstanten Niveau, wohingegen der Eingang neuer Aufträge um elf Prozent zunahm und 24,1 Milliarden Euro erreichte. Sämtliche Kennziffern wurden durch ungünstige Wechselkurse beeinträchtigt. Den präzisen Effekt auf das Resultat nannte Siemens nicht, teilte aber mit, dass der Auftragseingang um sieben Prozentpunkte und die Einnahmen um sechs Prozentpunkte dadurch reduziert wurden.

Aufwärtstrend bei Digital Industries

Insbesondere der Geschäftsbereich Digital Industries (DI) verzeichnete im zweiten Quartal eine fortgesetzte Besserung. Nachdem die Sparte lange Zeit als ertragreichster Sektor des Unternehmens galt, hatte sie zuletzt eine Schwächephase, bedingt durch hohe Kundenlagerbestände. Dies führte zur Ankündigung, mehrere tausend Arbeitsplätze im Automatisierungsbereich zu streichen. Der Trend ist nun wieder positiv: Das Spartenergebnis wuchs von 634 Millionen Euro auf einen neuen Wert von 857 Millionen Euro.

Erneut steuerte die Sparte Smart Infrastructure den größten Beitrag zum Gewinn bei. Allerdings fiel das Resultat in diesem Segment um 20 Prozent und belief sich auf 1,1 Milliarden Euro. In der Vorjahreskennzahl war hier der schon genannte positive Einmaleffekt von über 300 Millionen Euro enthalten.

Jahresausblick bekräftigt und Aktienrückkauf geplant

Siemens-Chef Roland Busch äußerte sich dazu: „Wir haben ein erfolgreiches zweites Quartal abgeliefert, trotz des weiterhin sehr anspruchsvollen geopolitischen Umfelds“. Ferner bekräftigte der Technologiekonzern seine vor Kurzem angehobene Prognose für das aktuelle Geschäftsjahr.

Darüber hinaus stellte Finanzvorständin Veronika Bienert ein neues Programm für den Rückkauf von Aktien vor. Siemens hat vor, in den nächsten fünf Jahren hierfür eine Summe von bis zu sechs Milliarden Euro aufzuwenden. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.