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Studie zu Wohnraum in der Region6000 Wohnungen jährlich müssten neu gebaut werden

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Immobilien

Bonn/Köln – Wer in der Region eine Wohnung sucht, hat das längst bemerkt: Wohnungen sind knapp und teuer, vor allem in Köln, Bonn und im Umland der Städte. Bestätigt hat das jetzt eine Studie des NRW-Bauministeriums. Demnach fehlen hier außerdem vor allem preiswerte Wohnungen.

Von 2018 bis 2040 müssten pro Jahr in Köln 5970 Wohnungen neu gebaut werden, in Bonn sind es 1520. Dabei ist der Bedarf in den Jahren bis 2025 pro Jahr noch etwas höher, während er in späteren Zeiträumen leicht sinkt. Tatsächlich errichtet werden in Köln derzeit nur etwa halb so viele Wohnungen.

Kräftig gebaut werden muss auch im Rhein-Sieg-Kreis, wo 1910 Wohnungen pro Jahr fehlen, und im Rhein-Erft Kreis, wo der Bedarf um 1300 Wohnungen pro Jahr unterschritten wird.

Vor allem Bevölkerungswachstum treibt den Bedarf. Entsprechend ist er in ländlichen Regionen nicht so hoch. Hier müssen freilich nach der Studie Wohnungen gebaut werden, weil die vorhandenen neuen Anforderungen nicht mehr entsprechen. Das kann am Wunsch nach kleineren Wohnungen etwa für Singles, neuen Wohnungszuschnitten wie offenen Küchen oder besserem Komfort liegen.

90 Wohnungen pro Jahr müssten im Rheinisch-Bergischen Kreis neu gebaut werden, um diese Anforderungen zu erfüllen. Insgesamt sind es 530. Und im Oberbergischen Kreis reicht zwar die Zahl der Wohnungen. Dennoch müssten pro Jahr 570  moderne Wohnungen neu gebaut werden, so die Studie.  (raz)