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Wirtschaftsclub KölnUnternehmenspreise gehen an Diakonie Michaelshoven und Gertrudenhof

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Verleihung des Unternehmenspreises 2026 durch den Wirtschaftsclub Köln. Die Vorstände des Gewinners Diakonie (Rainer Schmidt, v.l.), Uwe Ufer und Clubpräsident Christian Kerner

Verleihung des Unternehmenspreises 2026 durch den Wirtschaftsclub Köln. Die Vorstände des Gewinners Diakonie (Rainer Schmidt, v.l.), Uwe Ufer und Clubpräsident Christian Kerner

Der Wirtschaftsclub Köln hat zum 19. Mal den Unternehmenspreis verliehen. Der Gewinner Diakonie Michaelshoven ist mit mehr als 3600 Mitarbeitern ein Hidden Champion aus Köln

Wie in jedem Jahr seit seinem Bestehen hat der Wirtschaftsclub Köln in dieser Woche besonders erfolgreiche, innovative und nachhaltige Unternehmen geehrt, die gleichzeitig in Köln außerordentlich verwurzelt sind. Der Unternehmenspreis in Gold ging an die Diakonie Michaelshoven.

„Der Leitsatz der Diakonie lautet, Menschen Perspektiven zu schaffen“, sagte Louise Farina, Geschäftsführerin und Mit-Inhaberin des traditionsreichen Kölner Parfümhauses Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichs-Platz in ihrer Laudatio. Farina als Familienunternehmen war im Vorjahr Trägerin des Unternehmenspreises des Kölner Wirtschaftsclubs.

Vertreten wurde die Diakonie Michaelshoven vom kaufmännischen Vorstand Uwe Ufer und dem theologischen Vorstand Rainer Schmidt. Beide zeigten sich sichtlich bewegt von der Auszeichnung, die dieses Jahr im Marriott-Hotel in Köln vor knapp 200 Gästen und Clubmitgliedern verliehen wurde.

Diakonie hat 3600 Mitarbeiter

„Wir als Diakonie Michaelshoven sind sozial und trotzdem Unternehmer“, sagte Uwe Ufer in der Vorstellungsrunde aller Kandidaten vor der Kürung. Er gab einen Überblick über die Tätigkeitsfelder der Diakonie. Die ist längst keine kleine kirchliche Hilfeeinrichtrung mehr, sondern einer der bedeutendsten Arbeitgeber der Region.

Laut Ufer beschäftigt die Diakonie Michaelshoven 3600 Mitarbeitern und erzielte zuletzt einen Jahresumsatz von mehr als 300 Millionen Euro. Die Diakonie Michaelshoven als Verein wurde am 1950 von dem Pfarrer Erwin te Reh in Rösrath im ehemaligen Kriegsgefangenenlager „Hoffnungsthal“ gegründet, zunächst als Heim für Kriegswaisen.

Heute ist sie der größte diakonische Träger im Kölner Raum. zu den hauptamtlichen Mitarbeitern kommen 650 Ehrenamtliche. Sie betreuen Menschen in unterschiedlichen Einrichtungen der klassischen Arbeitsfelder der Diakonie. Ein großer Teil der Einrichtungen befindet sich in Michaelshoven im Kölner Stadtteil Rodenkirchen. Außenstellen gibt es weit über Köln hinaus, im Rhein-Erft-Kreis, Rhein-Sieg-Kreis, Rheinisch-Bergischen Kreis und im Oberbergischen Kreis.

Dritter Preis geht an Cape Cross

Die Arbeit ist aufgeteilt in verschiedene Geschäftsbereiche: Wohnen und Leben im Alter Michaelshoven, die Kinder- und Familienhilfen Michaelshoven, Wohnen und Leben mit Behinderung Michaelshoven, das Berufsförderungswerk Köln, die Sozialen Hilfen und Andere.

Vorstand Uwe Ufer ist in der Region kein Unbekannter. Von 2004 bis 2013 war er parteiloser Bürgermeister in der bergischen Kleinstadt Hückeswagen. Im März 2023 wurde Ufer zum Honorar-Professor der TH Köln berufen. Rainer Schmidt wurde als paralympischer Tischtennisspieler bekannt.

Der silberne Urkunde und damit der zweite Platz des Unternehmenspreises 2026 ging an Peter Zens und seinen über die Region hinaus bekannten Gertrudenhof. Der Hof  in Hürth-Hermülheim vor den Toren Kölns ist ein beliebtes Ausflugsziel für Familien im Raum Köln. Streichelzoo und Spielplatz sind für Familien attraktiv für einen sorgenfreien „Tag auf dem Lande“.

Bronze und damit Platz drei ging an die Firma Cape Cross Entertainment Services GmbH, ein technischer Dienstleister für Film, TV, Shows, Events und Sport.