Die Wirtschaftsnacht Rheinland ist verbunden mit der Verleihung von vier Awards. Nun hat die Jury sich die Bewerber genauer angeschaut.
Wirtschaftsnacht RheinlandDas ist die Jury zu den Awards 2026

Jury-Mitglieder und Moderatoren: Dirk Wasmuth (Arbeitgeber Köln, v.l.), Carl Georg Seydel (DLR), Claudia Bornemeyer (Rheinische Hochschule Köln), Regine Runte (KStA Medien), Joachim Gaugele (KStA), Philipp Brüse (Sparkasse Köln-Bonn) und Thorsten Breitkopf (KStA)
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Die Wirtschaftsnacht Rheinland (WiNa) bringt auch in diesem Jahr wieder Unternehmerinnen und Unternehmer, Start-ups und kreative Köpfe aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Sport und Kultur zusammen. Im Mittelpunkt dieser hochkarätigen Gala steht die Verleihung der Awards für innovative Unternehmen. Die WiNa bildet den Ausklang des Wirtschaftskongresses Rheinland und findet am 2. Dezember 2026 in der Location „Die Halle“ Tor 2 in Müngersdorf statt. Mit der Award-Verleihung in den vier Kategorien wird ausgezeichnet, was das Rheinland antreibt.
In den vier Kategorien gab es zum Schluss der Einreichzeit Ende September 32 Bewerbungen, viele von ihnen mit herausragenden Ideen, Gründungsansätzen, neuen Technologien und kulturellem Unternehmertum. Die Bewerber kamen dabei nicht nur aus dem Gebiet der Stadt Köln, sondern aus der ganzen Metropolregion Rheinland.
Nun hat die Jury zur diesjährigen Verleihung der Wirtschaftspreise getagt. In jeder der vier Kategorien wurden die drei bestbewerteten nominiert. Wer davon auf Platz eins, zwei oder drei gelandet ist, wird selbstverständlich erst am Abend der Wirtschaftsnacht bekanntgegeben.
Mitglieder der Jury 2026 waren Claudia Bornemeyer (Präsidentin der Rheinischen Hochschule Köln), Philipp Brüse (Bereichsleiter Firmenkunden der Sparkasse Köln-Bonn), Oliver Kaul (STS Ventures), Regine Runte (COO Kölner Stadt-Anzeiger Medien), Carl Georg Seydel (Leiter Transfermanagement Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt), Dirk Wasmuth (Geschäftsführer Arbeitgeber Köln) und die städtische Wirtschaftsförderung Köln-Business.
Kaul und Köln-Business gaben ihre Stimme schriftlich vor der Jurysitzung ab. Von redaktioneller Seite nahmen Joachim Gaugele (Stellvertreter des Chefredakteurs „Kölner Stadt-Anzeiger“) und Thorsten Breitkopf, Chefreporter Wirtschaft, an der Jurysitzung teil.
Vergeben werden die Awards in folgenden vier Kategorien:
Kategorie Gründung
Bewerber gehören zu den „Jungen Wilden“, die mit einer neuen Geschäftsidee am Markt Fuß fassen möchten. Sie bieten bereits ein tragfähiges Konzept für Produkte oder Services. Ihre Vision ist bereits zur Strategie geworden. Der Businessplan ist umgesetzt und hat eine nachweisbare Perspektive am Markt.
Kategorie Tech
Diese Teilnehmer haben eine digitale oder KI-basierte Lösung entwickelt, die die Effizienz Ihres Unternehmens auf ein neues Level hebt. Beispielsweise indem sie Prozesse optimiert, neue Erlösquellen erschließt oder bestehende Geschäftsmodelle revolutioniert. Die Entwicklung erfolgte im eigenen Unternehmen, als Start-up oder im Joint Venture. Erste messbare Ergebnisse liegen bereits vor.
Kategorie Nachhaltigkeit
Kandidaten verstehen Nachhaltigkeit nicht als Pflicht, sondern als festen Bestandteil ihrer Unternehmensidentität. Sie übernehmen unternehmerische Verantwortung, indem sie ökologische und soziale Aspekte fest in ihrem wirtschaftlichen Handeln verankern. Zielen die Konzepte auf messbare Relevanz, nachhaltige Wirksamkeit und einen starken Vorbildcharakter?
Kategorie Kultur
Kunst, Musik, Theater, Literatur, Design, Museen, Film und Bildende Künste prägen unsere Region. Sie schaffen Arbeitsplätze, generieren Umsätze und ziehen Investitionen an. Die Kreativ- und Kulturwirtschaft gehört zu den dynamischsten Wachstumsbranchen der Region: Sie ist Arbeitgeber, Innovationsmotor und Standortfaktor zugleich.
Doch Kultur als Wirtschaftskraft wird noch zu selten sichtbar gemacht. Zu lange galt sie als „weiche" Qualität – als schöner Rahmen, nicht als harter Faktor. Diese Award-Kategorie setzt ein anderes Zeichen: Sie richtet den Scheinwerfer auf diejenigen, die Kultur unternehmerisch denken und umsetzen. Gesucht werden Unternehmen und Start-ups, die Kulturwirtschaft neu definieren: mit skalierbaren Geschäftsmodellen, Erlösstrategien und wirtschaftlicher Wirkung.
