Nach der Flutkatastrophe im Himalaya werden immer mehr Leichen geborgen. Auch Ausländer gelten als vermisst.
Katastrophe im HimalayaMehr als 900 Todesopfer in Nepal – auch Deutsche unter den Vermissten

Eine Frau bricht weinend zusammen. Nach der Flutkatastrophe im Himalaya gibt es immer mehr Tote zu beklagen.
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Die Bundesregierung hat nach der Flutkatastrophe in Nepal nach eigenen Angaben noch keine abschließenden Erkenntnisse über die Zahl vermisster oder getöteter Deutscher. Ein Sprecher des Auswärtigen Amts sagte vor Journalisten in Berlin, man habe Kenntnis von „einigen“ vermissten deutschen Staatsangehörigen.
Er nannte auf Nachfrage aber keine genauere Zahl oder Größenordnung. Man versuche sich angesichts der weitreichenden Zerstörungen immer noch ein konkretes Bild zu machen. Es gehe um ein sehr großes Gebiet.
Die Zahl der geborgenen Todesopfer infolge der verheerenden Flutkatastrophe ist in Nepal auf 903 gestiegen. Das teilte der Katastrophenschutz des Himalayastaates mit. Damit haben zusammen mit den offiziell bestätigten Zahlen aus dem Katastrophengebiet in China mindestens 919 Menschen ihr Leben bei der Sturzflut am Mittwoch verloren.
Noch immer gibt es Tausende Vermisste
In Nepal stieg die Zahl der Vermissten auf 4247 Menschen, darunter 592 Ausländer. In China sind 546 Menschen als vermisst registriert, darunter drei Deutsche. Im Flutgebiet im Südwesten Tibets und in den betroffenen Regionen in Nepal sind weiter Tausende Rettungskräfte im Einsatz, um Opfer zu finden und zu bergen. Doch es gibt auch gute Nachrichten, so konnte ein Schuldirektor rund 900 Schülerinnen und Schüler retten.
Insgesamt sind im Flutgebiet im Südwesten Tibets und in den betroffenen Regionen in Nepal weiter Tausende Rettungskräfte im Einsatz, um Opfer zu finden und zu bergen. Viele Leichen wurden laut nepalesischen Behörden im Süden des Landes und damit Dutzende Kilometer entfernt von den eigentlichen Flutgebieten gefunden. (dpa)