Köln – Alexa sorgt dafür, dass sich die Abdeckung des Whirlpools hebt. Auf Sprachbefehle hin sorgt sie auch für passende Musik, Farben und Aromen im Wasser. Sie lässt Fontänen ins Becken springen oder steuert Massagedüsen. Auch der Whirlpool wird also digital.
Präsentiert wird dies bis Freitag auf den Messen Aquanale für die Schwimmbad und Wellnessbranche sowie FSB für Freiraum, Spiel und Sport. Ausschließlich Fachbesucher sind zugelassen und können sich über die neuesten Trends rund um Saunen oder Pools informieren. Zu sehen sind etwa Schwimmbadabdeckungen, die inzwischen richtig bunt daherkommen. Auch mit Violett lässt sich so ein kräftiger Farbtupfen in den Eigenheimgarten setzen.

Auch der Whirlpool wird digital und lässt sich mit Alexa steuern.
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Letztlich soll die Abdeckung aber praktisch sein und groben Schmutz aus dem Pool fernhalten sowie Energie sparen. Mit Abdeckung sei der CO-2-Ausstoß 80 Prozent geringer bei einem Pool von vielleicht fünf Mal zehn Meter, der von April bis Oktober auf 26 Grad erwärmt werde, um eine Stunde am Tag genutzt zu werden, rechnet ein Anbieter vor. Ohne Abdeckung brauche man dafür etwa 74 000 Kilowattstunden, mit Abdeckung 13 000. In Öl: Einem Verbrauch von 7500 Liter stehe einer von 1328 gegenüber. Die Abdeckung spare 4000 bis 5000 Euro pro Jahr. Anschaffungskosten von 4000 bis 12 000 Euro pro Jahr rechnen sich so, meint der Anbieter. Freilich lassen die sich allenfalls grob schätzen. Er hat auch eine Abdeckung für für eine Badelandschaft in den USA mit künstlichem Sandstrand gebaut, die etwa 100 000 Euro gekostet hat.
Die Aquanale kommt im Doppel mit der FSB. Hier können sich die Besucher über die neuesten Trends bei der Einrichtung von Sportstadien von der Einlasskontrolle über Bau und Bestuhlung von Tribünen, Belägen für Basketball-, Handball-, Fußball oder Tennis-Plätze oder Laufbahnen informieren. Mit einer digitale Laufbahn mit eingelassenen Permanent-Magneten können Sportler ihren Laufstil verbessern. Gemessen werden Geschwindigkeit auf verschiedenen Streckenabschnitten oder Schrittfolge und Schrittlänge. Mit einer App, die es derzeit nur für Android gibt, können aber auch Freizeitsportler etwa Verletzungen vorbeugen. Dabei habe die Schrittlänge eine große Bedeutung, so der Anbieter. Die wird bei Freizeitsportlern mit einem Smartphone aufgezeichnet, das an einem Gurt auf den unteren Rücken geschnallt wird.

Wer es etwas rustikaler mag, wird bei einem finnischen Anbieter von Saunen fündig.
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Eine Halle weiter steht der Traum mancher Kinder. Auf einer Grundfläche von rund zehn mal zehn Metern ragt über zehn Meter ein neuer Spiel- und Kletterturm in die Höhe. Sieben Etagen hat er, die auch ineinander verschachtelt werden können. Geschlossenen und offene Fassadenelemente umhüllen ein Raumnetz, in dem die Kinder in zahlreiche Ecken und Winkel klettern, Aussichtspunkte oder Rutschen erreichen können. 250 000 Euro kostet es in der Vollversion, es ist aber modular aufgebaut.

Über zehn Meter hoch können Kinder in diesem neuen Kletterturm mit Netzelementen steigen.
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„Das Netz ist so engmaschig, dass es tiefe Stürze verhindert“, verspricht der Hersteller aus Berlin. Geeignet sei das Klettergerüst für Kinder ab etwa fünf Jahren. Dabei sorge der Einstieg etwa über eine Hängeleiter dafür, dass nur Kinder den Weg nach oben antreten können, die ihn auch bewältigen können. Dieses Einstiegshindernis gelte es erst zu nehmen. Schwierig werde es, so der Hersteller, wenn Eltern die Sprösslinge darüber hinwegheben und die dann in einer Kletterlandschaft sind, die sie noch nicht richtig bewältigen können oder die sie sich nicht wirklich zutrauen und dessen Einstieg ihnen schon etwas Furcht eingeflößt hat.
Ein paar Meter weiter gibt es ein Piratenschiff aus Holz und all die anderen Sachen, die Kinder gerne auf Spielplätzen vorfinden würden. Darunter auch Trampoline, die selbst den Strom erzeugen, mit dem Lichter aufleuchten, die die Springer dann „austreten“ sollen. Geeignet sind sie auch für Rollstuhlfahrer, so der Hersteller, der auch die Sportgeräte für die gerade modernen Trampolinhallen anbietet, mit denen oft alte Fabrikhallen in einen Sprungparcours verwandelt werden.
