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Neueröffnung in KölnIn der „Pastagia“ auf der Ehrenstraße gibt es Pasta aus dem Parmesanlaib

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Fuat Aydin, einer der Gründer von Pastagia, schwenkt Pasta im Parmesanlaib.

Fuat Aydin, einer der Gründer von Pastagia, schwenkt Pasta im Parmesanlaib.

Seit Januar bietet „Pastagia“ auf der Ehrenstraße Nudeln aus dem Parmesanlaib an. Einer der Inhaber verrät, was hinter dem neuen Street-Food-Konzept steckt. 

„Wir machen Magie im Parmesanlaib!“, erklärt Hasan Aydin den Namen seines Ladens. Pastagia setzt sich aus den Worten „Pasta“ für „Nudeln“ und „Magia“ - italienisch für „Magie“ zusammen. Den Streetfood- Imbiss auf der Ehrenstraße gibt es seit Mitte Januar, auf der Speisekarte stehen Tagliatelle-Nudeln, die im Parmesanlaib geschwenkt werden.

Hasan Aydin ist von Beruf IT-Manager und hatte als Hobbykoch immer eine Liebe zum Essen. Vor 10 Monaten bekommt der 35-Jährige die Idee, einen eigenen Laden zu eröffnen: „Es war nachts um Zwei, ich habe geschlafen, dann habe ich sofort meinem Bruder geschrieben.“ Mit seinem Bruder Fuat Aydin, der gelernter Maschinenbauingenieur ist, hat er viel getestet und ausprobiert, bis sie das finale Produkt kreiert haben. „Wir waren in Rom und haben Pasta-Workshops besucht, wo wir gelernt haben, wie man Nudeln al Dente kocht,“ erzählt Hasan Aydin. Im September haben die beiden Brüder einen passenden Laden gefunden, anschließend haben die Umbaumaßnahmen im Inneren des Lokals vier Monate gedauert.

„Pastagia“ in Köln: Konzept aus guten italienischen Restaurants

Aber warum Nudeln im Parmesanlaib? Hasan Aydin möchte mit „Pastagia“ ein Konzept, das man aus Restaurants kennt, auf die Straße bringen und für jeden zugänglich machen. „In guten italienischen Restaurants kommt der Kellner mit dem Parmesanlaib an den Tisch und serviert die Nudeln. Das kostet meistens 20-30 Euro und ist ein schönes Erlebnis“, sagt Aydin. Zudem gibt der Parmesan den Nudeln laut Aydin eine schöne Geschmacksnote.

Laut Aydin sieht die Zubereitung der Nudeln leicht aus, aber es stecke sehr viel Liebe darin. Zuerst muss der Teig vorbereitet werden, dann werden die Tagliatelle mit der Handkurbelmaschine hergestellt. Als letzter Schritt werden die Nudeln in Parmesan geschwenkt und mit verschiedenen Saucen und Toppings garniert. Es gibt die klassische Variante mit Käsesahnesauce. Diese kann noch mit weiteren Saucen kombiniert werden, wie zum Beispiel Trüffelsauce, scharfe Arabiatto-Sauce, Pesto oder Bolognese. Darüber hinaus gibt es noch verschiedene Toppings, zum Beispiel schwarze - und grüne Oliven oder Röstzwiebeln. Die Bolognese-Sauce, sowie die Kombination von Schwarzen Oliven und Trüffelsauce komme laut Aydin bei den Besuchern am Besten an.

Das Lokal ist nur 24 Quadratmeter groß und verfügt über neun Sitzplätze, die zu Stehplätzen umgewandelt werden sollen. Trotzdem ist es jeden Tag voll. „Die Leute lieben es, dass man es auf der Hand essen kann und die Hände nicht fettig werden,“ meint Aydin. Um den großen Andrang stand zu halten, helfen nicht nur die Eltern von den beiden Brüdern mit, sondern auch die Freundin von Fuat Aydin und vier bis fünf Aushilfskräfte. Bald möchten sie einen neuen Koch einstellen.

Anlässlich des großen Erfolges von Pastagia möchte Hasan Aydin zeitnah weitere Läden eröffnen. Er betont, dass sie erst mit 30 Prozent ihrer Produkte gestartet seien und bald neue Produkte dazukämen, wie zum Beispiel vegane Pasta und glutenfreie Pasta. Im Sommer soll es ein „Surprise“-Produkt geben. 

„Pastagia“, Ehrenstraße 23-25, Montag bis Samstag, 11:30 - 19:00 Uhr, Sonntag geschlossen. 


Aus der Speisekarte

Die klassische Variante mit Käsesahnesauce gibt es für 7,90 Euro. Die Trüffelsauce (Trüffigia) und die Arrabiatto-Sauce kosten jeweils 1,50 Euro zusätzlich. Die Pestosauce (Pestogino) und die Bolognese-Sauce (Bologini) liegen preislich bei 2 Euro. Bei den Toppings kosten die Röstzwiebeln, die grünen und schwarzen Oliven 0,75 Cent und die Tomaten 1 Euro. Wer Mozzarella oder Hähnchen auf seinen Nudeln haben möchte, bezahlt 1,50 oder 2 Euro zusätzlich. 

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