Köln – Einen kleinen, unfreiwilligen Ausflug in den Rhein machte am Abend ein 19-jähriger PKW-Fahrer gemeinsam mit seiner zwei Jahre jüngeren Beifahrerin.
Offenbar um die schöne Aussicht zu genießen, parkte der junge Mann sein Auto an einer Rampe im Bereich des Heinrich-Lübke-Ufers. Als man gegen 21 Uhr wieder aufbrechen wollte, der Wagen aber zunächst nicht anspringen wollte, öffnete der 19-Jährige die Motorhaube, um den Motor per Überbrückungshilfe ans Laufen zu bekommen. Dabei setzte sich der Wagen jedoch in Bewegung in Richtung Wasser und ließ sich auch mit schnell herbeieilenden helfenden Händen nicht mit reiner Manneskraft aufhalten, so dass schließlich die Spitze des PKW im Rhein landete.
Weder der 19-Jährige noch die 17-Jährige, die sich während des Malheurs noch immer auf dem Beifahrersitz befand, noch Passanten, die zur Hilfe geeilt waren, wurden verletzt, wie die Polizei bestätigte. Allerdings musste der PKW mit einem Spezialkran aus dem Fluss gehoben werden. Gegen 22 Uhr waren alle wieder zurück auf trockenem Boden. (roe)
