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Flug unterbrochenEurowings-Maschine kreist über Nörvenich und kehrt um

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Ein Eurowings-Flieger (Symbolfoto) musste nach mehreren Runden über Nörvenich nach Köln/Bonn zurückfliegen. Auf dem Flugportal Flight-Radar wurde der Irrflug dokumentiert.

Ein Eurowings-Flieger (Symbolfoto) musste nach mehreren Runden über Nörvenich nach Köln/Bonn zurückfliegen. Auf dem Flugportal Flight-Radar wurde der Irrflug dokumentiert.

Ein Eurowings-Flug nach Malaga musste wegen eines technischen Defekts umkehren und zog Kreise über Nörvenich.

Ein Flugzeug auf dem Weg in den Süden musste unerwartet umkehren. Nach dem Start in Köln gab es eine technische Störung an Bord. Die Reise nach Malaga ans Meer fand ein jähes Ende. Anstatt den Kurs Richtung Spanien beizubehalten, zog die Eurowings-Maschine früh am Samstag (25. Juli) wiederholt Kreise nahe der Luftwaffenbasis Nörvenich.

Die untypische Flugroute wurde vom Online-Dienst Flightradar aufgezeichnet. Flug EW532, eine Boeing 737-86Q, war pünktlich um 6.10 Uhr vom Flughafen Köln/Bonn in Richtung des spanischen Ziels abgehoben. Wenig später zog das Flugzeug jedoch mehrere Schleifen im Bereich Nörvenich, bevor es zum Startflughafen zurückflog und dort ohne Probleme aufsetzte.

Eurowings: Technischer Defekt zwingt zur Umkehr

In der Maschine befanden sich 176 Passagiere und die Crew. Die Ursache für die Rückkehr war eine Störung im Cockpit. Auf Anfrage erklärte die Fluggesellschaft: „Aufgrund einer technischen Unregelmäßigkeit ist der Eurowings-Flug EW532 von Köln/Bonn nach Malaga am Samstag vorsorglich zum Ausgangsflughafen zurückgekehrt.“ Die Landung sei „normal und sicher“ verlaufen. „Für Fluggäste und Besatzung bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr.“

Laut Angaben von Eurowings ging es im Detail um eine Warnmeldung bei der Bedienung der Landeklappen. Deswegen habe die Besatzung den Entschluss gefasst, zur Basis in Köln/Bonn zurückzufliegen, „um bei Bedarf schnellstmöglich Techniker vor Ort zu haben oder gegebenenfalls die Passagiere mit einem Ersatzflugzeug schnellstmöglich an ihr Ziel zu befördern“.

Kerosinverbrauch durch Kreise in der Luft

Die Erklärung für die seltsamen Schleifen über der Luftwaffenbasis ist simpel. Das Flugzeug war für die weite Strecke nach Spanien komplett aufgetankt und hatte deshalb ein zu hohes Gewicht für eine umgehende Landung. Folglich musste die Maschine zunächst einige Runden fliegen, um Kerosin zu verbrennen.

Die Reise nach Malaga war für die Passagiere damit jedoch nicht beendet: Sie stiegen in eine Ersatzmaschine um, die zu einem späteren Zeitpunkt nach Spanien startete. Eurowings drückte ihr Bedauern über die verspätete Ankunft der Reisenden aus und bat um Nachsicht, denn die Sicherheit habe „jederzeit oberste Priorität“. (red)