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Flughafen Köln/BonnBundespolizei vollstreckt Haftbefehle gegen vier Reisende

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Ein Logo der Bundespolizei an einer Uniform.

Die Bundespolizei hat am Flughafen Köln/Bonn mehrere Haftbefehle vollstreckt. (Symbolbild)

Innerhalb von zwei Tagen haben Einsatzkräfte vier Reisende mit Haftbefehlen festgenommen. Alle konnten eine Haftstrafe durch Zahlung abwenden.

Die Bundespolizei hat zu Beginn der Woche am Flughafen Köln/Bonn vier per Haftbefehl gesuchte Personen festgenommen. Wie die Behörde mitteilte, konnten alle vier eine drohende Ersatzfreiheitsstrafe durch die Zahlung von Geldstrafen in einer Gesamthöhe von fast 9.500 Euro abwenden.

Geldstrafe wegen falscher uneidlicher Aussage

Am Montag, dem 15. September, wollte ein 34-jähriger Mann nach Antalya reisen. Gegen ihn lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Bochum wegen falscher uneidlicher Aussage vor. Der Mann zahlte 2.000 Euro und konnte so eine 50-tägige Ersatzfreiheitsstrafe umgehen und seine Reise fortsetzen.

Kurz darauf kontrollierten die Polizisten und Polizistinnen eine 24-jährige Frau, die auf dem Weg nach Palma de Mallorca war. Sie wurde von der Staatsanwaltschaft Bonn wegen Betruges gesucht und konnte ihre Reise nach der Zahlung von 900 Euro fortsetzen.

Gegen eine 40-jährige Frau, die nach Jerewan fliegen wollte, lagen gleich drei Haftbefehle der Staatsanwaltschaft Bonn wegen Diebstahlsdelikten vor. Sie zahlte insgesamt 2.970,50 Euro.

Frau stellt sich selbst bei der Bundespolizei

Am Dienstag erschien eine 43-jährige Frau selbst bei der Bundespolizei, da sie vermutete, dass gegen sie ein Haftbefehl vorliegen könnte. Die Staatsanwaltschaft Landshut suchte sie wegen einer Verurteilung nach dem Betäubungsmittelgesetz. Sie zahlte 3.586 Euro und konnte die Wache wieder verlassen.

Insgesamt nahm die Bundespolizei an den beiden Tagen 9.456,50 Euro ein und vollstreckte sechs Haftbefehle. (red)