Köln – Gerald Böse soll bis zum Jahr 2023 die Geschicke der Kölnmesse leiten – und zwar zu deutlich höheren Bezügen. Der Aufsichtsrat der Messe stimmte am Donnerstag der Verlängerung seines Vertrages als Vorsitzender der Geschäftsführung zu. Für Gesprächsstoff sorgte allerdings die Forderung Böses, die Bezüge um rund zehn Prozent anzuheben. Der Manager verdient damit künftig rund 800 000 Euro pro Jahr. Einige Mitglieder des Aufsichtsrats enthielten sich der Stimme.
„Die Entscheidung ist Zeichen unseres Vertrauens in Gerald Böse, das Unternehmen auch weiterhin in eine erfolgreiche Zukunft zu führen“, sagte OB Henriette Reker, die Vorsitzende des Aufsichtsrats ist. Böse habe die Kölnmesse aus der Finanz- und Wirtschaftskrise nachhaltig in die Top Ten des internationalen Messewesens geführt.
Böse hatte sein Amt 2008 angetreten und in den letzten Jahren Rekordumsätze vermelden können. Mit dem Modernisierungsprogramm Messe 3.0 will Böse sein Haus zu einem der modernsten Innenstadtmessen der Welt machen. „Zu einem Ja-Wort gehört immer die gegenseitige Gewissheit, anstehende Herausforderungen gemeinsam zu meistern“, sagte Böse. „ Ich bin entschlossen, die Kölnmesse und den Messestandort Köln auch in Zukunft auf höchstem Niveau auszubauen – dank der Unterstützung unseres engagierten Teams in Köln und weltweit, ohne das dies nicht möglich wäre.“ (mft)