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Kölner NordenNeue Fahrgastunterstände für Bushaltestellen im Bezirk Chorweiler

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Aufgrund des schmalen Bürgersteigs können an der Hermann-Löns-Straße keine Seitenscheiben installiert werden, so die zuständige Firma. Wartende müssen auf Windstille hoffen.

Aufgrund des schmalen Bürgersteigs können an der Hermann-Löns-Straße keine Seitenscheiben installiert werden, so die zuständige Firma. Wartende müssen auf Windstille hoffen.

Vier weitere Bushaltestellen in Chorweiler sollen Wetterschutz bekommen. Lokalpolitiker sorgen sich um den Zustand bestehender Wartehallen.

Auf den Bus zu warten, kann ziemlich unangenehm werden, wenn das Wetter nicht mitspielt und die Haltestelle nur aus einem Pfahl mit einem Aushang der Abfahrtszeiten besteht. Im Kölner Norden ist das vielerorts noch der Fall – für regelmäßige Busnutzer im Kölner Norden ist es daher eine gute Nachricht, dass vier bislang „unbedachte“ Haltestellen mit neuen Fahrgastunterständen ausgestattet werden sollen.

Vor allem die Route der Linie 120 wird komfortabler: Mit den Stationen „Hackhauser Weg“ und „Blumenbergsweg“ in Fahrtrichtung Blumenberg sowie „Blumenberg S-Bahn“ in Richtung Further Straße,kommen hier drei neue Wartehäuschen dazu. Ein vierter Unterstand soll an der Haltestelle „Gewerbegebiet Feldkassel“ der Linie 124 in Fahrtrichtung „Beslauer Platz/Hbf“ entstehen. Die vier Standorte sind Teil eines Restkontingents an Fahrgastunterständen, die noch im Rahmen des aktuell geltenden Werbenutzungsvertrages realisiert werden sollen, der noch bis 2029 gilt – der Bau solle daher „zeitnah“ realisiert werden, so die Verwaltung in ihrer Beschlussvorlage für die Bezirksvertretung Chorweiler.

„Unzureichender“ Zustand bestehender Wartehäuschen

Die beschloss die Vorlage ohne viel Federlesens, doch der CDU-Fraktion macht auch der Zustand vieler bereits bestehender Unterstände Sorgen, den sie als „unzureichend“ empfindet. Als Beispiel nannte eine Anfrage der Fraktion zu dem Thema die Haltestelle „Auweiler Hermann-Löns-Straße“, an der sämtliche Glasscheiben und Dachelemente entfernt und seit Jahren nicht ersetzt worden seien. Sie bat die Verwaltung daher um eine aktuelle Übersicht über beschädigte oder unvollständige Wartehäuschen an den Bushaltestellen des Bezirks und erkundigte sich, warum Instandsetzungen derart lange auf sich warten ließen.

Diese Anfrage hatte die Verwaltung an die Firma Wall weitergereicht, die im Rahmen des Werbenutzungsvertrages für die Instandhaltung zuständig ist. Diese gab an, dass unter den 98 Wartehäuschen des Bezirks zurzeit nur sechs Reparaturen nötig seien, und bekräftigte in einer Stellungnahme ihren Anspruch, Schäden so schnell wie möglich zu beheben und diese in einem gut gepflegten Zustand zu halten. „Mutwilliger Vandalismus“ mache diese Aufgabe mitunter jedoch sehr herausfordernd. Das Unternehmen verwahrte sich jedoch gegen die Ansicht, die Haltestelle Hermann-Löns-Straße könne als beispielhaft gelten, denn diese sei bewusst ohne Glasscheiben gebaut worden, da der Platz vor Ort zu beengt sei. Mit Seitenscheiben könne die vorgeschriebene Mindestdurchgangsbreite für Fußgänger nicht sichergestellt werden.