Köln – Mit schwarzer Kluft sitzt der kräftige Fahrer auf seiner Maschine, der Blick ist starr in die Kamera gerichtet. Die Aufnahme des Motorradfahrers dient der Polizei nun als Fahndungsfoto. Denn der Mann mit den dunklen Haaren soll an der Erpressung eines Gastwirts aus dem Kölner Norden beteiligt sein.

Diesen Mann sucht die Polizei und hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung.
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Das Opfer (51) begann offenbar vor zwei Jahren eine Liaison mit einer Prostituierten. Anschließend sollen sich nach Angaben der Ermittlungsbehörden immer wieder zwei unbekannte Männer bei dem Wirt gemeldet und ihn bedroht haben. Anschließend sollen sie ihn zur Zahlung einer „Ablösesumme“ für die Frau aufgefordert haben. Die Polizei spricht von einer „hohen Geldsumme“. Auf einer Hundewiese in Pesch sollen sie ihn dann am 19. Dezember abgepasst und bedroht haben.
Als die Geldzahlung ausblieb, soll das Opfer immer wieder Drohanrufe erhalten haben. An seinem Wohnort seien zudem Flugblätter mit diffamierendem Inhalt aufgetaucht. Schon früh hatte sich der Wirt an die Polizei gewandt und um Hilfe gebeten. Nun haben die Fahnder die Erlaubnis für eine Öffentlichkeitsfahndung erhalten. Die beiden Erpresser stammen nach Kenntnissen der Ermittler aus dem Rotlichtmilieu. Die Identität der Männer ist nicht bekannt, bei der Recherche ist die Polizei aber inzwischen auf das Foto eines Verdächtigen gestoßen.
Nun hoffen die Fahnder auf Hinweise aus der Bevölkerung, um in dem Fall weiterzukommen und möglicherweise auch die Identität des zweiten Mannes lüften zu können. Hinweise werden unter der Nummer 0221/2290 bearbeitet. (tho)