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Schüsse in OssendorfKugel traf 37-Jährigen ins Bein – das sind die Hintergründe der Tat

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Kriminaltechniker beginnen mit der Spurensuche nach einer Schussabgabe in Ossendorf, bei der ein Mann durch einen Schuss ins Bein verletzt wurde.

Kriminaltechniker beginnen mit der Spurensuche nach einer Schussabgabe in Ossendorf, bei der ein Mann durch einen Schuss ins Bein verletzt wurde.

Die Polizei hat erste Ermittlungsergebnisse nach einem Streit, bei dem ein Mann ins Bein geschossen wurde.

Drei Tage nachdem ein 37-jähriger Mann bei einem Streit auf der Matthias-Brüggen-Straße in Ossendorf angeschossen wurde, haben die Ermittler nähere Hintergründe zu Tage gefördert. Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ aus Polizeikreisen erfuhr, soll ein Streit über ausstehende Lohngelder den Angriff hinter einem Heim für Monteure ausgelöst haben. Der spätere Schütze und der Inhaber eines Bauunternehmens suchten den 37-jährigen Auftraggeber auf, um ihn zur Rede zu stellen.

Kurz vor 15 Uhr eskalierte am Samstag (26. September) der Konflikt. Ein Wort gab das andere, anschließend zückte einer der Angreifer eine Pistole und schoss zwei Mal in den Himmel. Dann zielte er mit der Waffe auf das Bein seines Opfers und drückte ab. Danach flüchteten die Täter mit einem weißen VW-Van mit Leverkusener Kennzeichen.

Einsatzkräfte berichten von Kommunikationsproblemen mit Opfer

Über den Notruf alarmierte der Angeschossene die Polizei. Als die Einsatzkräfte eintrafen, verhinderten zunächst Kommunikationsprobleme die weitere Aufklärung, weil auch das Opfer mit seiner schweren Knieverletzung kein Deutsch sprach. Kurz darauf stellte die Polizei den Fluchtwagen ganz in der Nähe sicher. Weiteren Angaben zufolge, flohen die Täter über die Autobahn 57 mit einem anderen Fahrzeug.

Bei der Spurensuche fanden sich im Wohnheim eine Patrone vom Kaliber Neunmillimeter. Die Strafverfolger ermitteln derzeit wegen gefährlicher Körperverletzung. Bezüge zu den Anschlägen aus den vergangenen Wochen schließen die Ermittler bisher aus.