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Hoffnung nach NiedrigwasserFähre zwischen Köln und Leverkusen könnte bald wieder fahren

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Hitdorf Fähre Sankt Michael setzt mit einem Traktor über Landwirtschaft. Bild: Ralf Krieger

Hitdorf Fähre Sankt Michael setzt mit einem Traktor über.

Die Hitdorfer Fähre ist seit Anfang September außer Betrieb. Der Regen der vergangenen Tage könnte das ändern.

Die Hitdorfer Fähre „St. Michael“ befindet sich wegen des wochenlangen Niedrigwassers des Rheins seit dem 5. September in Zwangspause. Nun gibt es Hoffnung. Für die Autofähre zwischen Leverkusen und Köln könnte es nächste Woche weitergehen. Am Montag (26. Oktober) soll das geprüft werden, wie eine Sprecherin der Stadt Leverkusen der Deutschen Presse-Agentur (dpa) sagte.

Grund für die vorsichtige Zuversicht sind steigende Pegelstände im Rhein. Nach einem trockenen Sommer mit historischem Niedrigwasser – in Köln sank der Pegel zwischenzeitlich auf einen Rekordtiefstand von 40 Zentimetern – ist nach einigen Regentagen wieder mehr Wasser im Fluss.

Aktuell liegt der Pegel in Köln bei rund 86 Zentimetern, wie die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes auf ihrer Website mitteilt. Um 21 Uhr könnte er den Angaben zufolge die Ein-Meter-Marke knacken.

Wichtige Verbindung für Landwirtschaft und Pendler

Mehrere Rheinfähren sind deshalb schon wieder in Betrieb: Die Fähren in Bad Honnef und Linz sind bereits seit einiger Zeit unterwegs, auch die Zonser Fähre zwischen Düsseldorf und Dormagen-Zons kündigte die Wiederaufnahme für Sonntag (25. Oktober) an. Die Fähre von Bonn-Bad Godesberg nach Königswinter soll am Montag starten.

Für Köln und Leverkusen ist die Hitdorfer Fähre eine der wenigen Rheinquerungen zwischen beiden Städten. Im vergangenen Jahr beförderte die „St. Michael“ rund 118.000 Personen, dazu kommen 33.000 Autos.

Die Zukunft der Verbindung bleibt dabei ungewiss, unabhängig vom Wasserstand: Die städtische Häfen- und Güterverkehr Köln AG (HGK) will sich aus dem gemeinsam mit Leverkusen seit 1998 betriebenen Fährbetrieb zurückziehen.

Sollte der Kölner Stadtrat das endgültig beschließen, müsste Leverkusen allein weitermachen – und könnte den Betrieb nach bisherigem Stand wohl nicht mehr finanzieren.

Hoffnung machte ein Treffen der Oberbürgermeister Torsten Burmester (Köln) und Stefan Hebbel (Leverkusen) im Sommer, bei dem beide erklärten, die Fähre erhalten zu wollen. (lig mit dpa)