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Festival Stadt ohne MeerBerq zieht die Zuschauenden am Tanzbrunnen in seinen Bann

2 min
Berq

Der Berliner Künstler Berq auf dem Stadt ohne Meer Festival am Tanzbrunnen

Das Stadt ohne Meer Festival endete mit einem Feuerwerk der Emotionen des Berliner Künstlers Berq und seinen begeisterten Fans.

In seiner weißen Schlaghose, dem enganliegenden langärmligen Shirt und seinen langen zurückgekämmten Haaren kniet sich Berq vor sein Publikum, singt von Blumensträußen und Einsamkeit auf der großen Bühne. Das ist ihr Moment: Eine Person reicht ihrem Idol einen Blumenstrauß, den er annimmt um dann nochmal mit voller Stimme zum Refrain anzusetzen: „Ich spür jeden Knochen und jeder tut weh.“ In seinen Songs setzt sich Berq unter anderem mit dem Erfolg als Sänger und den Schattenseiten des Ruhms auseinander.

Die Kölner Lichter strahlen an diesem Abend bis in den Tanzbrunnen herüber: Mit rot leuchtenden Feuerwerkskörpern über dem Rhein und umschwärmt von den roten Spots der Bühne, beginnt er einen seiner letztens Songs des Abends - Rote Flaggen. Der Song handelt von den Anzeichen einer ungesunden Partnerschaft, die er aber nicht sehen will. Das Publikum kreischt während seines Auftrittes, verzückt von dem Künstler und seiner Performance. Zwischen Ausrufen wie „Oh mein Gott, er sieht so gut aus“ und „Ich liebe dich“, zeigt sich Berq emotional, besingt die Geschichte seiner Großeltern, Verlustängsten, Liebeskummer und verletzten Gefühlen.

Die untergehende Sonne und die über dem Zuschauerbereich im Wind schaukelnden Quallen aus Stoff (unter den Tanzbrunnen-Dächern), dekorieren die Szenerie des letzten Auftrittes an diesem Festivaltag. Kurz zuvor stand auch der Kölner Sänger Carlo5 auf der 1Live Bühne und besang mit seinem Song „Wolken am Abend“ eine sommerliche Liebesromanze. Ebenfalls aus Köln und an diesem Tag auf dem Line-Up des Festivals vertreten: Cage. Die Sängerin wird am 13. September ein Konzert in der Philharmonie spielen (die Rundschau berichtete) und begeisterte Open Air die Zuschauenden mit ihrer souligen Stimme und ihrer charmanten Art.