Die Kölner Polizei kam direkt mit der neuen Festnahme-Einheit „BFE“. Die bewaffneten Einsatzkräfte wurden zuletzt beispielsweise in Köln bei der Festnahme der Fußball-Chaoten nach den Nizza-Krawallen eingesetzt. Am Dienstag ging es diesmal nicht um Fußball-Krawalle, es ging um illegal gezüchtete Hunde. Weil die Ermittler befürchteten, dass die Tatverdächtigen gewalttätig werden könnten und auch polizeibekannt sind, kamen die Spezialkräfte.
Bei den Zugriffen im Kölner Stadtteil Holweide und in Leverkusen-Steinbüchel wurde nicht geklingelt, die Türen wurden gewaltsam geöffnet. In der Kölner Wohnung am Kühzällerweg fanden die Einsatzkräfte eine Hündin und fünf Welpen. In der Leverkusener Albert-Schweitzer-Straße stellten sie einen Rüden und einen Welpen sicher. Die in engen Käfigen gehaltenen Tiere sollen nun von Tierärzten untersucht werden. Gegen die vier Wohnungsinhaber ermittelt die Polizei wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Angeboten wurden die Tiere auf Facebook. Eine Nutzerin hatte dies gesehen und die Polizei alarmiert. (ta)
