Köln – Menschen, die vor dem Krieg in der Ukraine geflüchtet sind, erhalten ab Donnerstag freien Eintritt in die ständigen Sammlungen und Sonderausstellungen der Kölner Museen. Eine entsprechende Dringlichkeitsentscheidung haben Oberbürgermeisterin Henriette Reker und Ratsmitglied Lino Hammer (Grüne) am Dienstag unterzeichnet, der Stadtrat soll sie am 5. Mai nachträglich genehmigen. Man wolle einen Beitrag dazu leisten, dass sich Geflüchtete „in Köln willkommen fühlen“, erklärte die Stadt.
„Unsere Museen stehen für künstlerische und kulturelle Freiheit und sollen allen Menschen in unserer Stadt offen stehen“, so Kulturdezernent Stefan Charles. Freien Eintritt erhalten unter anderem alle Kinder und Jugendliche mit Wohnsitz Köln sowie Köln-Pass-Inhaber. (fu)
