Die Höhner haben das Video zu ihrem neuen Sessionssong „Dä Prinz“ produziert. Gedreht wurde im Schlosshotel Ramersdorf.
Video-Dreh in barockem OutfitHöhner gehen mit eigenem Prinz Karneval in die Session

Einer der fünf Prinzen ist „Prince Charming“ Konstantin Streifling (r.), Sohn von Höhner-Mitglied Jens Streifling (l.). Als Prinzessin mischte auch Konstantins Ehefrau Jessica mit.
Copyright: Daniela Decker
Im kommenden Jahr blicken die Höhner auf 55 Jahre Bandgeschichte zurück. Doch schon jetzt feierte Kölns Kult-Band eine rauschende Party im Schlosshotel Ramersdorf in Bonn-Beuel. Mittendrin: ein Kölner Karnevalsprinz im Ornat.
Nach Hits wie „Prinzessin“, „Es ist nicht so, wie du denkst“, „Au revoir“ und „Gisela“ starten die Höhner mit „Dä Prinz“ mit einem neuen Ohrwurm in die Session. „Wir besetzen endlich den leeren Thron neben unserer Prinzessin“, sagt Patrick Lück, der bereits seit vier Jahren der Frontmann der Höhner ist.
Das passende Video zum neuen Karnevalshit wurde im stilechten Rahmen gedreht. „Wenn man die Einfahrt zum Schlosshotel Ramersdorf hochfährt und plötzlich mitten im Rheinland vor so einem Märchenschloss steht, das ist schon etwas ganz Besonderes“, schwärmt Lück im Gespräch.
Höhner: Video zu „Dä Prinz“ erscheint pünktlich zum Sessionsstart
Besitzer des Schlosses ist Salvatore Luca, der nicht nur in Köln das italienische Restaurant „La Vita“ betreibt, sondern auch ein alter Freund der Höhner ist.
„Als Patrick mich fragte, ob sie bei mir im Schlosshotel ihr Video drehen dürften, war ich direkt wirklich begeistert“, betonte der Gastronom. „Die Höhner und mich verbindet schon eine lange Freundschaft.“

Zahlreiche Tänzerinnen und Tänzer aus verschiedenen Tanzgruppen des Rheinlands machten beim Videodreh in Bonn-Beuel mit.
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Das Video zu „Dä Prinz“, das pünktlich zur Session veröffentlicht wird, ist wie ein Fantasiefilm aufgebaut. „Wir lassen in einer weißen Stretchlimousine einige Prinzen vorfahren. Alle Gäste und natürlich die Prinzessin glauben, dass einer der Prinzen Geburtstag hat, doch das ist falsch. Vielmehr geht es darum, dass wir Kölsche keinen Grund zum Feiern brauchen, sondern einfach nur dat Levve fiere“, sagt der Frontmann.
Höhner in barocken Kostümen
Die Höhner, die bei dem rauschenden Fest die Party-Band in barocken Kostümen verkörpern, gehen an die ganze Geschichte mit viel Augenzwinkern und viel Humor ran. „Wir packen das ganze Thema in die Zeit des Mittelalters, aber mit sehr viel Fantasie, denn wir mischen einfach die verschiedenen Zeitepochen wie in einem Fantasiefilm“, erklärt Lück.
Kostüme waren bei dem Dreh ein riesengroßes Thema, da 50 Statisten in Märchenkostüme eingekleidet werden mussten. „Wir sind super dankbar, dass wir von so vielen Tanzgruppen unterstützt wurden. Teilweise haben sie sich extra einen Tag Urlaub genommen“, freute sich der Sänger.

Die Höhner schlüpften für ihren Videodreh in barocke Kostüme. Zudem spielten die Musiker mit historischen Instrumenten.
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Neben der Korpskapelle Jan von Werth, kamen die Tänzer und Tänzerinnen von Sr. Tollität Luftflotte, De Höppemötzjer, die Kölner Paulinchen, die Golden Girls & Boys und die Original Matrosen vum Müllemer Böötche zum Dreh.
Für die fünf Prinzen hatte Patrick Lück so manche wilde Idee. „Ein Double von Prinz Harry oder von Prinz William wäre lustig gewesen. Wir hatten auch an den Frontmann der Prinzen, Sebastian Krumbiegel, gedacht. Unser größter Traum war Prinz Poldi, aber der war leider zu sehr eingespannt.“
Einer der fünf Prinzen ist „Prince Charming“ Konstantin Streifling, Sohn von Höhner-Mitglied Jens Streifling. Er spielt im Video mit Ehefrau Jessica mit. Zudem sind zwei noch geheim gehaltene, aber ganz bekannte Kölner Persönlichkeiten dabei. „Einer davon verkörpert den in Köln wichtigsten Prinzen – Prinz Karneval – im echten Ornat“, so Lück. Dafür hatte sich die Band extra den Segen von Festkomitee-Präsident Lutz Schade geholt.
