Hunderte Menschen haben sich am Samstagmittag am Rheinufer zu einer Menschenkette versammelt. Um 12 Uhr stellten sie sich zwischen der Deutzer und der Hohenzollernbrücke auf und hielten sich an den Händen. Mit der Aktion wollten sie nach Angaben der Veranstalter auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam machen und ein entschlosseneres politisches Handeln einfordern.
Zu Beginn der Kundgebung gab es mehrere Redebeiträge. Anschließend richteten die Teilnehmenden ihren Blick zunächst auf den Rhein und drehten sich nach einigen Minuten um. Beteiligt waren unter anderem die Kölner Gruppen von Fridays for Future, Parents for Future, Students for Future, Grannies for Future und Extinction Rebellion. Greenpeace und der NABU unterstützten das Bündnis.

Mit einer Menschenkette am rechten Rheinufer demonstriert ein breites gesellschaftliches Bündnis für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen.
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Die Aktion in Köln gehörte zur Initiative „Es brennt!“ des Vereins WissenLeben. Bundesweit beteiligten sich nach Angaben der Veranstalter mehr als 60 Städte. Sie bezifferten die Gesamtlänge der Menschenketten auf rund 21 Kilometer und die Zahl der Teilnehmenden auf gut 19.000.
Als Anlass nannten die Organisationen unter anderem die Folgen extremer Hitze, Überschwemmungen und Waldbrände. In Köln hatte es bereits am 4. September eine ähnliche Menschenkette gegeben. Damals nahmen nach Angaben der Veranstalter etwa 700 Menschen teil. (red)
