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Unfall vor zwei WochenAuto im Rhein -  Kein Hinweis auf Defekt

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Auf dem Bild ist die Absperrung zu sehen, nach einem Feuerwehreinsatz, bei dem zwei Menschen aus einem Auto gerettet wurden, das in den Rhein durch das Geländer gefahren und untergangen ist.

Auf dem Bild ist die Absperrung zu sehen, nach einem Feuerwehreinsatz, bei dem zwei Menschen aus einem Auto gerettet wurden, das in den Rhein durch das Geländer gefahren und untergangen ist.

Der BMW eines 21-Jährigen war an der Trankgassenwerft im Rhein versunken.

Zwei Wochen nach dem dramatischen Verkehrsunfall am Rheinufer hat die Polizei neue Erkenntnisse bekanntgegeben. Der BMW eines 21-Jährigen war an der Trankgassenwerft im Rhein versunken. Der Mann musste von der Feuerwehr gerettet werden, der Beifahrerin gelang mit der Hilfe von Zeugen die Rettung. Der Wagen war in Schrittgeschwindigkeit ins Wasser gerollt.

Nun wurde bekannt: An dem Unfallfahrzeug soll es keinen Schaden gegeben haben, der als Grund für den Unfall angenommen werden konnte. „Es gibt keinen Hinweis auf einen technischen Defekt“, sagte ein Polizeisprecher der Rundschau. Die Technik des Wagens wurde umfassend untersucht. Beispielsweise überprüften die Beamten die Bremsen des Autos.

Fahrer nicht mehr in Lebensgefahr

Ein Zeuge hatte zuvor angegeben, dass die Bremsen möglicherweise nicht funktioniert hätten. Der Fahrer schwebt nach weiteren Angaben der Polizei nicht mehr in Lebensgefahr. Über den genauen gesundheitlichen Zustand machte die Behörde keine weiteren Angaben.

Der 21-Jährige trieb vor der Rettung 20 Minuten im Wasser. Als die Einsatzkräfte ihn in der Nähe der Zoobrücke fanden, war der Mann bewusstlos und lag mit dem Gesicht im Wasser. Der Mann kam lebensgefährlich verletzt in die Klinik.