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Kölner HauptbahnhofFeuerwehreinsatz nach Rauchgeruch – Passage zeitweise gesperrt

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Beim Einsatz der Feuerwehr am Kölner Hauptbahnhof gab es am Donnerstagabend schnelle Entwarnung.

Gegen 21.30 Uhr hat am Donnerstagabend (27. August 2026) die Brandmeldeanlage im Gastro-Bereich des Kölner Hauptbahnhofs ausgelöst. In der C-Passage war stellenweise Rauchgeruch vernehmbar, die Feuerwehr war mit mehreren Einsatzfahrzeugen vor Ort.

Am Breslauer Platz stellte sich die Lage gegen 22 Uhr allerdings entspannt dar. „Wir hatten eine diffuse Verstauchung in einigen Räumen“, teilte die Einsatzleitung vor Ort im Gespräch mit dieser Zeitung mit. Verletzte Personen oder erkennbare Schäden habe es nach erster Inaugenscheinnahme nicht gegeben.

Bahnverkehr am Hauptbahnhof in Köln läuft weiter

Schnell fiel der Verdacht auf einen Burger-Grill in einem der Schnellrestaurants. Die zwischen den Gleisen 4 und 5 gelegene C-Passage mit zahlreichen Gastro-Betrieben wurde vorübergehend für Reisende gesperrt.

Die Feuerwehr durchsuchte auch die Katakomben des Bahnhofsgebäudes nach möglichen Hinweisen, der Bahnverkehr lief derweil ohne Einschränkungen weiter.

Nach dem Ende des Messetages auf der Gamescom und kurz nach Spielende beim Basketball-Länderspiel zwischen Deutschland und den Niederlanden in der Lanxess-Arena herrschte im Hauptbahnhof auch am späten Abend noch immer viel Betrieb.

Vom Einsatz der Feuerwehr bekamen viele Fahrgäste allerdings kaum etwas mit. Nur wer auf den S-Bahn-Gleisen 10 und 11 am Breslauer Platz auf den Zug wartete, hatte das halbe Dutzend Einsatzfahrzeuge im Blick.

Die Feuerwehr untersuchte im Bahnhofsgebäude routinemäßig alle Brand- und Rauchmelder, prüfte auch im Untergeschoss. Beim ursprünglichen Alarm hatte auch die automatische Löschanlage ausgelöst. Grund zur Sorge habe allerdings zu keiner Zeit bestanden, auch ein Feuer sei nicht ausgebrochen, berichtete die Einsatzleitung weiter. (red)