Dreitägige DomwallfahrtPilger kommen zu den Heiligen Drei Königen nach Köln

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Köln. Domwallfahrt

Der Schrein mit den Gebeinen der Heiligen Drei Könige steht im Mittelpunkt der Wallfahrt

Am und im Dom ist immer viel los. Doch an diesen vier Tagen kommen besonders viele Besucher aus nah und fern zu dem Weltkulturerbe.

Friede auf Erden: Das wünschten sich die Menschheit schon zu Zeiten des Lukasevangeliums, das wünschen sie sich auch heute noch - und darum ist „Pacem in terris“ auch das Leitwort der diesjährigen Dreikönigswallfahrt, die am kommenden Donnerstag, 21. September, beginnt. „Wir nehmen das Streben nach Frieden und Gerechtigkeit mit auf den Weg zum Dreikönigsschrein. Ein Frieden, der in den aktuellen Zeiten der weltweiten Krisen und Konflikte nicht dringlicher ersehnt werden könnte“, sagt Domdechant Robert Kleine. 

Ein „kleiner“ Höhepunkt zu Beginn

Den Beginn der viertägigen Wallfahrtsfeierlichkeiten markiert eine Messfeier am Donnerstag um 9 Uhr. Daran schließt sich etwas an, dass immer ein „kleiner “Höhepunkt der traditionellen Dreikönigswallfahrt ist, die in der vergangenen auch unter dem Namen Domwallfahrt firmierte. Kinder aus zahlreichen Kindertagesstätten im Erzbistum bevölkern ab 10.30 Uhr den Dom, statten den Heiligen Drei Königen einen Besuch ab. Ihnen folgen auf dem Fuße die Grundschulen. Der Nachmittag, ab 16.15 Uhr gehört den Menschen mit Demenz und Begleitung. Der Besuch im Dom und des Schreins, ist für sie sicherlich eine Reise in die Kindheit. Alleine diese bunte Mischung schon am ersten Tag der Wallfahrt ist für Domdechant Kleine Grund zur Freude: „Freude darüber, dass in diesen Tagen der Dom zu einem lebendigen Ort der Begegnungen wird.“

Ein großer Tag für die Ökumene

Für den Freitag steht eine Premiere bei der Dreikönigswallfahrt an. Um 18.30 Uhr wird am Vierungsaltar des Doms eine Pilgermesse mit dem Festkomitee des Kölner Karnevals gefeiert. Zuvor, um 17 Uhr steht die Wallfahrt im Zeichen der Ökumene. Im Rahmen eines Wortgottesdienstes predigt der ehemalige Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland und Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche Deutschland, Manfred Kock. Er schaut zurück auf die Unterzeichnung der „Charta Oecumenica“ vor 20 Jahren und wendet den Blick in die Zukunft mit den sich daraus ergebenen Chancen.   

Kardinal Woelki zum Abschluss 

Am Samstag ist die Welt zu Gast im Dom. Für Delegationen der Kölner Partnerstädte, Geflüchtete und muttersprachliche Gemeinden stehen Pilgermessen auf dem Programm. Passend dazu findet auf dem Roncalliplatz an allen Wallfahrtstagen ein internationales Pilger- und Begegnungsfest statt. Der Sonntag ist eingerahmt von einem Pontifikalamt um 10 Uhr. Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki zelebriert. Nach mehreren Pilgermessen an diesem Tag schließt die Wallfahrt um 19 Uhr mit einer letzten Pilgermesse ab. Das ganze Programm unter: www.koelner-dom/dreikoenigswallfahrt

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