Maibäume und Musikfahrrad„Frühlingserwachen“ – Kölner Innenstadt wird aufgehübscht

Beleben wollen Stadt und Institutionen das Bild der City mit verschiedenen Aktionen – und bunten Maibäumen.
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Köln – Der Mai kommt und mit ihm belebt sich auch die Innenstadt mit Gästen – nach zwei Jahren Corona allerdings immer noch mit Anlaufschwierigkeiten. Deshalb werden Stadt und andere Institutionen unter dem Motto „Frühlingserwachen“ aktiv – mit mehreren Maßnahmen zur Steigerung der Aufenthaltsqualität in der Innenstadt.
Verkleidungen sollen Baustellen in Kölner Innenstadt verstecken
Baustellen sind zwar grundsätzlich ein gutes Zeichen, immerhin sind sie Indikatoren für steten Wandel. Für Touristen kann es aber befremdlich wirken, überall Bauzäune um sich zu haben. Die werden deshalb – genau wie die Leerstände – etwas „aufgehübscht“, um keinen allzu tristen Eindruck zu hinterlassen. Thematische Baustellenverkleidungen sollen die Baustellen von der Fußgängerzone abtrennen und unauffälliger gestalten. Musikaufführungen sind geplant, Platzkonzerte, Selfie-Spots und grüne Aufenthaltsareale. Auch ein Musikfahrrad wird unterwegs sein.
Es wurde in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Tanz initiiert und hat Kinder und Jugendliche zur Zielgruppe. Einmal um den Block mit Musik, um einen Überblick über die wichtigsten Handelslagen zu geben. Am Wochenende werden 60 geschmückte Maibäume auf Schildergasse zu sehen sein. Der Verein Stadtmarketing hatte dazu aufgerufen, sich für eine Patenschaft zu bewerben. Per Los wurde entschieden, welcher Maibaum für zehn Tage auf der Schildergasse steht.
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Die Aktionen werden in den nächsten Wochen von der Stadt, Kölnbusiness, IHK sowie von Stadtmarketing Köln umgesetzt. Sie sind Teil des Leitbildprozesses Handelslagen Hohe Straße/ Schildergasse, der die Innenstadt schärfer profilieren soll. Ziel ist es, anhand konkret formulierter Maßnahmen zu einer Attraktivierung der Innenstadt sowohl für die Kölner Bürgerinnen und Bürger wie auch für Touristen zu kommen. (two)


