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Hoher Andrang am WochenendeKölner Lentpark muss Freibad wegen Reinigungsarbeiten plötzlich schließen

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Das Bild zeigt ein abgesperrtes Becken im Lentpark.

Gegen 12 Uhr am heutigen Montag war der Badespaß für die Gäste des Lentparks vorbei.

Nach eigenen Schätzungen kamen am Wochenende mehr als 10.000 Gäste ins Lentparkbad. Nun muss der Naturbadeteich gereinigt werden.

Das Freibadbecken im Kölner Lentpark ist an diesem Montag (22. Juni) vorzeitig geschlossen worden. Wie die Kölnbäder mitteilten, hatten die hohen Besucherzahlen am Wochenende dazu geführt, dass die Wasserqualität im Naturbadeteich nicht mehr den entsprechenden Standards genügte. Aufgrund der Reinigungsarbeiten bleibt das Freibad des Lentparks auch am Dienstag geschlossen.

Gegen 12 Uhr mittags wurden die Badegäste im Lentpark per Durchsage darüber informiert, dass das Freibadbecken geschlossen werden müsse. Die angrenzende Liegewiese, der Beachplatz und das Kleinkinderbecken blieben jedoch weiterhin nutzbar. Gäste erhielten zudem das Angebot, mit ihren bereits erworbenen Tickets alternativ die Freibäder im Ossendorfbad, Stadionbad oder Höhenbergbad zu besuchen. 

Freibad voraussichtlich ab Mittwoch wieder geöffnet

Wie eine Sprecherin der Kölnbäder erklärte, sei die Reinigung nicht nur für die Hygiene wichtig, sondern sorge auch dafür, dass eine bestimmte Blicktiefe sichergestellt werde, die für die Arbeit der Bademeister unerlässlich sei. Da es sich bei dem Freibad im Lentpark um einen Naturbadeteich handelt, ist die Reinigung um einiges aufwendiger als in Becken, die mit Chlor behandelt werden. Am Mittwoch soll das Bad aber voraussichtlich wieder geöffnet werden können.

Nach Schätzungen der Kölnbäder verzeichnete der Lentpark von Freitag bis Sonntag insgesamt mehr als 10.000 Besucher. Bei einer solchen intensiven Nutzung des Beckens im Zusammenspiel mit den hohen Temperaturen sei es nicht ungewöhnlich, dass sich der Naturbadeteich regenerieren müsse, so die Sprecherin der Kölnbäder.

Da der Zustand des Naturbadeteichs zu einem Großteil von natürlichen Prozessen und äußeren Faktoren abhinge, könne einer solchen Situation nur bedingt vorgebeugt werden, erklärte die Sprecherin weiter. Eine besondere Beschränkung der Besucherzahlen werde es jedoch nicht geben. (bha)