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Zwei Hubschrauber im EinsatzMann wollte sich nicht aus Rhein retten lassen

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Am Sonntagvormittag kam es zu einem dramatischen Rettungseinsatz. Im Juli hatte es bereits einen ähnlichen Fall gegeben.

Großeinsatz am Rhein am Sonntagvormittag: Ein Mann war in Höhe des RTL-Gebäudes gegen 11 Uhr in den Rhein gegangen und schwamm offenbar in der Fahrrinne. Passanten alarmierten die Rettungskräfte. Die Wasserschutzpolizei und Rettungsschwimmer suchten nach dem Schwimmer. Schließlich wurden auch der Rettungshubschrauber Christoph und ein Hubschrauber der Bundespolizei eingesetzt, die über dem Rhein kreisten. Laut Polizei wollte sich der Mann jedoch nicht retten lassen. 

Es dauerte etwa 25 Minuten, bis der Mann dann doch ans Ufer gebracht werden konnte. Zahlreiche Augenzeugen hatten den Rettungseinsatz verfolgt. Warum der Mann sich ins Wasser begeben hatte und ob er zurechnungsfähig ist, muss nun geklärt werden. Wer die Rettungsmaßnahmen am Ende bezahlt, hängt davon ab, was diese Ermittlungen ergeben, so ein Polizeisprecher.

Schon Mitte Juli gab es einen ähnlichen Vorfall

Mitte Juli hatte es bereits einen ähnlichen Vorfall gegeben. Ein Mann hatte sich hier ebenfalls ins Wasser begeben und sich geweigert, in ein Rettungsboot einzusteigen. Auch als die Wasserschutzpolizei ihn aufforderte, sich retten zu lassen, verweigerte er und schwamm weiter in der Fahrrinne. Schließlich wurde er von einem Strömungsretter aus dem Rhein gezogen.

Zu diesem Fall sagte Feuerwehrsprecher Ulrich Laschet: „Es wird momentan geklärt, ob der Mann eine psychische Erkrankung hat.“ Sollte das der Fall sein, wird er nicht für die Einsatzkosten belangt. Sollte er jedoch zurechnungsfähig sein, würden, so Ulrich Laschet, „alle Register gezogen“.

Das strikte Badeverbot gilt in Köln seit September letzten Jahres, nachdem es zu zahlreichen tödlichen Badeunfällen im Rhein gekommen war.