Protestaktion in KölnMaria 2.0 bezichtigt Kardinal Woelki DDR-Methoden

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Am Generalvikariat brachte die Initiative das Plakat an.

Am Generalvikariat brachte die Initiative das Plakat an.

Vor das Eingangsportal des Generalvikariats haben Protestierende am Samstag ein Tuch gehängt, das die Fahne der ehemaligen DDR zeigt.

Bei einer Protestaktion am Hauptgebäude der Verwaltung des Erzbistums Köln hat die katholische Reformbewegung Maria 2.0 dem Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki vorgeworfen, er würde Gegner „systematisch aus dem Weg räumen“ und Organe des Bistums gleichschalten. Vor das Eingangsportal des Generalvikariats haben Protestierende am Samstag ein Tuch gehängt, das die Fahne der ehemaligen DDR zeigt. Über dem Symbol „Hammer und Zirkel im Ehrenkranz “ steht der Kardinalshut aus Woelkis Wappen.

Maria 2.0 will mit der Aktion unter anderem gegen Veränderungen in der Trägerschaft des Domradios protestieren. Der Bistumssender soll nach dem Willen des Kardinals aus dem Katholischen Bildungswerk herausgelöst und in eine gemeinnützige GmbH überführt werden. Der Chefredaktion wurde ein von Woelki bestellter Manager zur Seite gestellt. Auch bei Veränderungen im Diözesanpastoralrat und in der Bistumsverwaltung unterstellen Gegner, der Kardinal richte Strukturen verstärkt auf sich aus und stelle Kritiker kalt. (ngo)

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