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Nicht grillen oder rauchenStadt Köln warnt vor Brandgefahr – es drohen hohe Bußgelder

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Eine Grillparty könnte zu Bränden führen, warnt die Stadt Köln.

Eine Grillparty könnte zu Bränden führen, warnt die Stadt Köln.

Die Stadt ruft zum Grill- und Rauchverzicht in Köln auf. Der Graslandfeuerindex steigt am Donnerstag auf Stufe 4 – hohe Gefahr.

Die Wiesen sind gelb, der Boden trocken. Das bereitet nicht nur Landwirten Probleme. Nach Wochen ohne nennenswerten Regen wächst in Köln die Sorge vor Flächen- und Waldbränden. Die Stadt richtet deshalb einen eindringlichen Appell an alle: Wer in den kommenden Tagen Parks, Wälder oder Grünanlagen besucht, soll auf Grillen und Rauchen verzichten.

„Ein einziger Funkenflug reicht aus, um verheerende Flächen- oder Waldbrände auszulösen, die nicht nur Flora und Fauna zerstören, sondern auch Menschenleben in Gefahr bringen.“ Diese Gefahr werde häufig unterschätzt, warnt die Stadt in einer Mitteilung. Und noch sind die angekündigten Gewitter nicht in NRW angekommen.

DWD bewertet Gefahr in Köln als hoch – Stufe 4 von 5 erreicht

Auch die Wetterdaten unterstreichen die Warnung: Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) steigt der Graslandfeuerindex für Donnerstag (16. Juli) in Köln auf Stufe 4 von 5. Das entspricht einer hohen Gefahr für Graslandbrände. Ab Freitag wird voraussichtlich wieder Stufe 3 gelten, also mittlere Gefahr.

Ein Schild vom Landesbetrieb Forst Brandenburg mit den Waldbrandgefahrenstufen steht auf Stufe 4 – hohe Gefahr. Diese Stufe gilt zurzeit auch in Köln.

Ein Schild vom Landesbetrieb Forst Brandenburg mit den Waldbrandgefahrenstufen steht auf Stufe 4 – hohe Gefahr. Diese Stufe gilt zurzeit auch in Köln.

Als besonders riskant gelten achtlos weggeworfene Zigaretten, glühende Shisha-Kohle, Grills – aber auch Autos, die mit heißem Auspuff auf trockenem Gras abgestellt werden. Geräte mit offener Flamme zur Unkrautbeseitigung sollten derzeit nicht eingesetzt werden. 

Diese Verbote gelten – hohe Bußgelder drohen bei Verstößen in Köln

In Wäldern gilt vom 1. März bis zum 31. Oktober in ganz Deutschland ein gesetzliches Rauchverbot, daran erinnert die Stadt Köln ebenfalls. Außerdem sind Grillen und offenes Feuer unter anderem im Rheinpark, Rheingarten, Stadtgarten, im Botanischen und Forstbotanischen Garten, Finkens Garten, in Wild- und Tierparks sowie in allen Wäldern verboten.

Feuer darf auch nicht auf Spielwiesen, Hundefreilaufflächen und Spielplätzen zum Einsatz kommen. Auf jeder Grünfläche muss zudem der Abstand von zwei Metern zu Bäumen eingehalten werden, zum Waldrand sogar 100 Meter.

Es würde verstärkt kontrolliert, heißt es weiter. Wer eine Zigarette achtlos wegwirft, muss mit einem Bußgeld von bis zu 150 Euro rechnen. Für unerlaubtes Grillen in städtischen Verbotszonen werden bis zu 300 Euro fällig. Im oder am Wald können nach dem Landesforstgesetz sogar Bußgelder zwischen 50 und 5000 Euro verhängt werden. Entsteht ein Brand, übernehmen Polizei und Staatsanwaltschaft die Ermittlungen.

Wer ein Feuer bemerke, sollte umgehend den Notruf 112 wählen. Tipp der Verwaltung: In Waldgebieten können die grünen Rettungspunkt-Schilder mit Buchstaben-Zahlen-Kombination den Einsatzkräften helfen, den Brandort schneller zu finden.