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„Stadt-Natur-Parks“Stadt Köln will Parks in jedem Stadtteil – Beitrag zum Klimaschutz

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Der Kölner Stadtwald. (Symbolbild)

Köln – Mit naturnahen Wiesen einen Beitrag gegen den Klimawandel und Artenrückgang leisten – das will die Stadt Köln verstärkt umsetzen. Das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen hat nun ein Konzept erarbeitet, in dem das Grün in der Stadt „naturnaher“ gestaltet und die biologische Vielfalt gefördert werden soll. Das bedeutet: Wiesen werden nicht mehr gemäht, sondern der Natur überlassen, damit schöne Blumenwiesen entstehen können. Zudem werden Kräuter, Blumen und bestimmte Obstbäume gepflanzt, deren Sorten vom Aussterben bedroht sind.

Das neue Logo zeigt Landschaftsarchitekt Gerhard Stricker.

Die sogenannten „Stadt-Natur-Parks“ sollen in jedem Stadtbezirk entstehen und so entwickelt werden, dass „Erholung und Natur verknüpft werden können“, so Dr. Joachim Bauer, stellvertretender Leiter des Amtes für Landschaftspflege und Grünflächen. Bisher gibt es nur zwei Parks, den „Sieben-Hügel-Park“ in Vogelsang und den Bürgerpark Nord.

Logo für Flächen, die „ganz bewusst anders angelegt“ sind

Die Stadt hatte sich im letzten Jahr für die bundesweite Öffentlichkeitskampagne„Stadt Grün naturnah“ beworben. Sie soll dazu beitragen, das Thema „naturnahes Stadtgrün“ im öffentlichen Bewusstsein zu verankern. Hierfür hat die Verwaltung ein Label entwickelt, das überall dort zu sehen sein wird, wo Flächen „ganz bewusst anders angelegt sind“, so Dr. Joachim Bauer. „Das bunte Dreieck soll dabei mit seinen vielen Farben auf die artenreichere Umgebung an diesem Ort aufmerksam machen.“

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Das Projekt wird bis Ende 2026 mit einer Spende von 365 000 Euro von der Kölner- Grün- Stiftung unterstützt.(sbi)