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Kommentar zum Baumbestand in KölnStadt bevorzugt die preisgünstige Methode

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Gefällter_Baum_Köln

Symbolbild

Dass Bäume vielen Kölner eine Herzensangelegenheit sind, zeigt sich an einer Fülle aktueller Eingaben an die Verwaltung. So fordern Bürger die Stadt zum Beispiel auf, den Waldbestand zu erhöhen oder für jeden gefällten Baum zwei neue zu pflanzen.

Um so mehr sind viele Menschen schockiert, wenn großflächig die Säge angesetzt wird und in kurzer Zeit ganze Wäldchen verschwinden, wie es in diesem Winter – aber auch in den Jahren davor – häufig zu beobachten war. Natürlich gibt es gute Gründe, warum Bäume gefällt werden müssen – vor allem wenn sie krank und nicht mehr standsicher sind und eine Gefahrenquelle darstellen.

Fraglich ist aber , ob in dieser Stadt, die den Klimanotstand ausgerufen hat, wirklich alles dafür getan wird, möglichst viele Bäume zu erhalten. Da drängt sich oft der Eindruck auf, dass man die schnelle, preisgünstige Methode bevorzugt, statt Lösungen zu finden, wie wertvolles Grün in der Stadt bewahrt werden kann. Hier ist mehr Engagement und Kreativität gefragt. Mehr Natur ist auch mehr Lebensqualität.