Vogelperspektive: Häuser stehen in einem Block zusammen.

Eilmeldung

Millionen Formulare fehlen: Erstes Bundesland verlängert Frist für Grundsteuer-Erklärung – NRW-Sprecher äußert sich

Abo

Rundschau PLUS abonnieren

Abo-Angebote

Artikel teilen

Schriftgröße ändern

Artikel zur Merkliste hinzugefügt

Rückgangig

Artikel von der Merkliste entfernt

Sie folgen nun

Rückgangig

Sie folgen

Kommentar zum Klima Es muss Jahrzehnte in die Zukunft geplant werden

Das Flussbett des Rheins liegt teils offen zutage und erinnert an einen Salzsee.

Das Flussbett des Rheins liegt teils offen zutage und erinnert  an einen Salzsee.

Köln – Sechs Jahre hat es gedauert, bis die Stadt 2015 endlich ein Klimaschutzkonzept verabschiedet hat, das vor allem durch Papierverbrauch die Umwelt belastet. In diesem Sommer ist für jeden spürbar geworden, wie dringlich es ist, mehr für das Stadtklima zu tun.

Dieser Sommer ist nicht einfach nur heiß, er hinterlässt verbrannte Erde im wahrsten Sinne des Wortes und er zwingt zum Umdenken. Alles spricht dafür, dass heiße Wochen wie diese von der Ausnahme zur Regel werden. Das hat Folgen für die Städte. Auch für Köln. Programme wie die zur Begrünung von Dächern und Fassaden galten bis vor Kurzem noch als Wohlfühlinitiativen. Das sind sie nicht. Die Verwaltung wird sich stärker um solche Maßnahmen zur Stärkung des Kölner Binnenklimas kümmern müssen. Dazu zählen auch die Pflege des Grüngürtels, der Ausbau von Frischluftschneisen oder die Pflege der Wasserflächen.

Die Bäume der Stadt werden nicht die gleichen bleiben können. All das erfordert ein Denken, das auf Jahrzehnte ausgerichtet ist. Das ist in der Ratspolitik schwierig. Notwendig ist es trotzdem, zu lange gedauert hat es ohnehin schon.

Ihre Meinung an: koeln@kr-redaktion.de