Reisende müssen sich bis Sonntag auf Taschenkontrollen einstellen.
Kontrollen am WochenendeBundespolizei verbietet gefährliche Gegenstände an Kölner Bahnhöfen

Die Bundespolizei hat für den Zeitraum vom Freitag, 25. September, bis Sonntag, 27. September, ein Mitführverbot für gefährliche Gegenstände erlassen.
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Wer in den kommenden Tagen den Kölner Hauptbahnhof oder die Bahnstrecke Richtung Chorweiler nutzt, muss mit verstärkten Kontrollen rechnen. Die Bundespolizei hat für den Zeitraum vom Freitag, 25. September, bis Sonntag, 27. September, ein Mitführverbot für gefährliche Gegenstände erlassen. Reisende sollten sich darauf einstellen, dass Taschen und Gepäckstücke überprüft werden.
Hintergrund ist ein bundesweiter Schwerpunkteinsatz gegen Gewaltkriminalität auf Bahnanlagen, den die Bundespolizei nach eigenen Angaben wegen einer weiterhin hohen Zahl von Gewaltdelikten im Bahnverkehr durchführt. Um die Sicherheit an stark frequentierten Bahnhöfen zu erhöhen, hat die Bundespolizeidirektion Sankt Augustin eine entsprechende Allgemeinverfügung erlassen.
Verbot gilt auf allen Kölner Bahnstrecken
Konkret betrifft das Verbot den Kölner Hauptbahnhof sowie die Bahnstrecke von Köln Messe/Deutz bis Köln-Chorweiler. Eingeschlossen sind die dort verkehrenden Nahverkehrszüge sowie die Haltepunkte Messe/Deutz, Hansaring, Nippes, Geldernstraße/Parkgürtel, Longerich, Volkhovener Weg, Chorweiler und Chorweiler Nord.
Verboten ist insbesondere das Mitführen von Schuss-, Hieb- und Stoßwaffen wie Messern, Beilen oder Pistolen, außerdem Luftdruck- und CO₂‑Waffen sowie weiteren Gegenständen, die erhebliche Verletzungen herbeiführen können. Die Bundespolizei kündigte an, die Einhaltung der Verfügung durch verstärkte Kontrollen zu überwachen.