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„Kreidezeit ist vorbei“Erich-Gutenberg-Berufskolleg in Köln ist erste Gigabit-Schule

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Dank schnellem Internet hat auch der E-Sport Einzug in den Unterricht gehalten.

Dank schnellem Internet hat auch der E-Sport Einzug in den Unterricht gehalten.

Köln – „Die Kreidezeit an Kölner Schulen ist vorbei“ - so startete Oberbürgermeisterin Henriette Reker gestern gemeinsam mit Timo von Lepel, Geschäftsführer von Netcologne, am Erich-Gutenberg-Berufskolleg (EGB) in Buchheim die nächste Stufe der Digitalisierung an Kölner Schulen: Den Anschluss an die 1-Gigabit-Leitung. Sie soll das digitale Lernen weiter erleichtern. Durch eine höhere Bandbreite sei die Internetverbindung zuverlässiger und funktioniere auch bei datenintensiven Anwendungen wie Gruppenarbeiten reibungslos, bekräftigte von Lepel. Neben dem EGB werden vier weitere Berufskollegs an die Gigabit-Leitung angeschlossen.

„Wir können präziser arbeiten, uns neuen Herausforderungen stellen“

Kai Seifert, Leiter des neuen Bildungsgangs für E-Commerce am EGB, lobte die Einführung der schnelleren Verbindung: „Dadurch können viele Schüler gemeinsam und ohne Verzögerungen an ihren Projekten arbeiten.“ Für sie sei das digitale Lernen ohnehin schon zur Normalität geworden, erklärte Schülerin Franzi. „Wir können präziser arbeiten, uns neuen Herausforderungen stellen und unsere digitalen Kompetenzen erweitern“.

Wie vielseitig das digitale Angebot am EGB ist, demonstrierten die Schüler im E-Sports-Unterricht. Mithilfe von Virtual Reality-Brillen tauchten sie durch virtuelle Ringe unter Wasser oder bugsierten virtuelle Kopfbälle ins Tor. Eine Schülerin: „Man vergisst, wo man ist und denkt viel mehr über seine Handlungen nach“. (ebu)

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