Die Genossenschaft hat den eigenen Gebäudebestand an der Bergisch Gladbacher Straße abgerissen und ein großes Neubauprojekt geplant.
Nach Abriss von AltsubstanzGWG 1897 baut 58 neue Wohnungen in Köln-Dellbrück

Die Gemeinnützige Wohnungs-Genossenschaft baut 58 neue Wohnungen in Köln-Dellbrück.
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58 Wohnungen sollen bis 2028 auf dem Gelände an der Bergisch Gladbacher Straße 960–966 entstehen. Die Gemeinnützige Wohnungs-Genossenschaft 1897 Köln rrh. eG (GWG 1897) hat dort den eigenen Gebäudebestand mit 32 Wohnungen und zwei Ladenlokalen aus den 30er Jahren abgerissen und ein großes Neubauprojekt mit KfW-40-Standard geplant. Ein solches Haus mit diesem Standard braucht nur 40 Prozent der Energie eines üblichen neuen Hauses und verliert weniger Wärme durch die Wände.
„Wir beschäftigen uns seit über 25 Jahren mit regenerativer Energie und umweltfreundlichen Lösungen“, erklärt Michael Schwenk, Vorstand der GWG 1897. „Bis 2045 wollen wir komplett klimaneutral werden, daran arbeiten wir stetig und sanieren unseren Bestand stetig. Bei einem Neubau kommt für uns kein anderer Standard infrage.“
Köln-Dellbrück: Genossenschaft baut 58 neue Wohnungen
Aufgrund der Altsubstanz habe sich eine Sanierung an der Bergisch Gladbacher Straße 960–966 nicht gelohnt, weshalb der Bestand abgerissen wurde und neu gebaut wird. Den Bewohnerinnen und Bewohnern des vorherigen Gebäudes wurden Bestandswohnungen angeboten, die großteils auch in Dellbrück sind. Ihre Umzugskosten wurden laut Schwenk von der Genossenschaft übernommen.
Nun werden auf einer Fläche von rund 4.050 Quadratmetern mehr Wohnungen für Mitglieder der Genossenschaft entstehen, die barrierearm sein werden, einen Balkon oder eine Terrasse und ein bis vier Zimmer haben werden. Zudem wird eine Tiefgarage mit 42 Stellplätzen gebaut.
Neubauprojekt in Dellbrück soll KfW-40-Standard haben
Der KfW-40-Standard wird durch die Beheizung ausschließlich über regenerative Energien mit einem Eisspeicher, einer großen PV-Anlage auf dem Dach mit Batteriespeicher und einem Solarenergiezaun, der Wärme in den Eisspeicher bringt, erreicht. Die Heizkosten für Mieterinnen und Mieter sollen dadurch sehr gering werden. Das Projekt ist frei finanziert und mit rund 22 Millionen Euro kalkuliert.
Das Bauvorhaben hat bereits begonnen und der Eisspeicher steht. Dieser ist ein unterirdischer, mit Wasser gefüllter Behälter, der als Wärmequelle für eine Wärmepumpe dient. Wenn das Wasser zu Eis gefriert, wird enorm viel Energie frei, die das Haus im Winter wärmt. Momentan wartete die Genossenschaft noch auf die Rhein-Energie, um Baustrom für die Kräne zu haben und weitermachen zu können. Sobald das gegeben ist, wird das Neubauprojekt weiter umgesetzt. Die Fertigstellung ist für Mitte 2028 geplant.
