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Bakterien im Trinkwasser Wasser in diesen Kölner Stadtteilen wird weiterhin gechlort

ILLUSTRATION - Leitungswasser läuft in ein Glas.

Symbolbild

Normalerweise ist eine Chlorung des Kölner Trinkwassers etwa seit Mitte der 1990er Jahre nicht mehr nötig. Doch aktuell gibt es in einigen Stadtteilen Probleme.

Im Wasserwerk Höhenhaus wird dem Trinkwasser weiterhin eine geringe Menge Chlor beigefügt. Der Grund ist der Nachweis von Umweltbakterien in geringer Konzentration, der bei Wasseruntersuchungen aufgefallen war. Betroffen sind laut Rhein-Energie die Stadtteile Flittard, Dünnwald, Höhenhaus und Stammheim sowie der nördliche Teil von Mülheim, Teile von Dellbrück und Holweide.

Ein Tropfen Chlor  auf 1000 Liter Wasser

Normalerweise ist eine Chlorung des Kölner Trinkwassers etwa seit Mitte der 1990er Jahre nicht mehr nötig, da die Qualität den Anforderungen entspricht. Ob die Keime bei Bauarbeiten ins Wasser gelangt sind, ist unklar. Die Chlorung werde in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt beendet, „sobald dies möglich ist“, so das Versorgungsunternehmen. Derzeit werde das Wasser in regelmäßigen Abständen untersucht. Festzustellen, wodurch die Umweltkeime ins Trinkwasser gelangt sind, ist schwierig, da diese durch das beigemischte Chlor abgetötet werden.

Der Grenzwert liegt bei 0,3 Milligramm Chlor pro Liter Wasser – dies entspricht etwa einem Tropfen Chlor auf 1000 Liter Trinkwasser. In anderen Ländern ist der Grenzwert zum Tel deutlich höher. Für gesunde Menschen sei dies unbedenklich. In manchen Städten wird ganzjährig Chlor ins Wasser geleitet, etwa im süddeutschen Raum, wo der Bodensee als Wasserreservoir dient. (tho)