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Polizei fahndet nach OpelMehrere Schüsse auf türkische Bar in Köln

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Einsatzkräfte der Polizei arbeiten am Tatort. Erneut gab es Schüsse auf einen Gastronomiebetrieb in Köln: Im Stadtteil Ostheim ist eine Bar beschossen worden.

Einsatzkräfte der Polizei arbeiten am Tatort. Erneut gab es Schüsse auf einen Gastronomiebetrieb in Köln: Im Stadtteil Ostheim ist eine Bar beschossen worden.

In Köln-Ostheim ist am frühen Morgen mehrfach auf eine türkische Bar geschossen worden.

Mehrere Schüsse haben am frühen Samstagmorgen (5. September) eine Bar in Köln-Ostheim getroffen. Gegen 7 Uhr fielen laut ersten Polizei-Informationen mehrere Schüsse auf eine türkische Bar in der Frankfurter Straße. Verletzt wurde niemand. Zum Motiv macht die Polizei zum jetzigen Zeitpunkt keine Angaben.

Ein Mitarbeiter soll sich zum Zeitpunkt der Schüsse bereits in dem Lokal aufgehalten haben. Deshalb prüft die Polizei auch ein mögliches versuchtes Tötungsdelikt, teilte die Polizei am Samstagmittag mit.

Schüsse in Köln-Ostheim – Parallelen zum Einsatz in der Südstadt?

Zudem fahndet die Polizei nach einem Opel – älteres Baujahr. Der Wagen soll vor der Bar kurz gehalten haben. Der Beifahrer soll ausgestiegen und aus kurzer Distanz mehrfach auf das Lokal geschossen haben. Fünf Patronenhülsen wurden offenbar am Tatort gefunden. Mindestens ein Geschoss soll eine Fensterscheibe durchschlagen haben. Danach stieg der Schütze als Beifahrer in den Fluchtwagen.

Vor der Bar wurden mehrere Patronenhülsen gefunden. Eine kriminaltechnische Untersuchung steht noch aus.

Ob es Parallelen zum Einsatz auf der Bonner Straße gibt, ist noch unklar. Hier prüft die Polizei einen Zusammenhang mit einer neuen Form der Erpresserkriminalität. Ein konkreter Hinweis darauf liegt bislang aber nicht vor.

Bereits im August Schüsse auf Juweliergeschäft auf der Keupstraße

Die Schüsse krachten am Montagmorgen (31. August) in die Scheibe des zu diesem Zeitpunkt noch geschlossenen Lokals. Verletzt wurde niemand. Der Täter flüchtete, auf dem Bürgersteig lagen Patronenhülsen im Kaliber neun Millimeter. Ein Zeuge beschrieb einen dunkel gekleideten, glatzköpfigen Mann mit Kapuzenpullover. Die Polizei sperrte die Straße ab und setzte Spürhunde ein.

Bereits im August waren ein Juweliergeschäft auf der Keupstraße und ein Uhrengeschäft in der Kölner Innenstadt beschossen worden. In Erftstadt schossen zwei Vermummte auf Haus und Auto eines türkischen Geschäftsmanns.

Das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen spricht laut „Kölner Stadt-Anzeiger“ von einem „neuen Kriminalitätsphänomen“. In der Öffentlichkeit wird es „türkische Gen-Z-Mafia“ genannt. Nach Einschätzung der Sicherheitsbehörden handelt es sich nicht um eine einzige Organisation. (mt/red)