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Nach Abriss und NeubauUmfeld der Bergerbrücke in Porz wird verbessert

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Die Stadtverwaltung will bereits vor dem geplanten Abriss und Neubau der Bergerbrücke in ein paar Jahren das direkte Straßenumfeld neu planen.

Die Stadtverwaltung will bereits vor dem geplanten Abriss und Neubau der Bergerbrücke in ein paar Jahren das direkte Straßenumfeld neu planen.

Die Bergerbrücke in Porz soll in ein paar Jahren abgerissen und neu gebaut werden. Im Anschluss daran sollen auch die Straßen drumherum umgestaltet werden. 

Eine wichtige Verkehrsachse in Porz wird in ein paar Jahren vorübergehend nicht mehr befahrbar sein. Die Stadt Köln plant in den Jahren 2030 bis 2033 die Bergerbrücke abzureißen und neu zu bauen. Grund sind Schäden, die bei dem Bauwerk von 1965 festgestellt worden sind. Bei Untersuchungen kam heraus, dass wegen des verbauten Spannstahls die Gefahr von Spannungskorrosion besteht. Im Zuge dessen wurde die Brücke bereits vor einigen Jahren für Lkw gesperrt und Tempo 30 eingeführt. Da die Brücke sechs Gleise der Deutschen Bahn (DB) überspannt, müssen für den geplanten Abriss und Neubau Sperrzeiten bei der zuständigen DB InfraGO beantragt werden. Das ist nach Aussage der Stadt bereits geschehen, aber seitens der DB noch nicht bestätigt.

Doch das wird nicht die einzige Baustelle im Bereich der Brücke werden. Ist die neue Brücke fertiggestellt, sollen im Anschluss die Knotenpunkte Bergerstraße/Kopenhagener Straße sowie Bergerstraße/Ohmstraße erneuert und umgestaltet werden. So soll im Bereich Bergerstraße/Ohmstraße ein Minikreisverkehr geplant werden. Im Kreuzungsbereich Bergerstraße/Kopenhagener Straße ist vorgesehen, den von der Brücke kommenden Geh- und Radweg zu verlängern, um die Radverkehrsfurt zu verkürzen.

Die lange Radverkehrsfurt und die parallele Spurführung, wie sie derzeit ist, stellen laut Verwaltung ein Verkehrssicherheitsrisiko dar. Ebenfalls erneuert werden soll der Teil der Bergerstraße, der vom Stadtteil Eil aus kommend rechts an der Brücke vorbeiführt, komplett saniert werden. Das Teilstück der Straße sei heute schon in einem schlechten Zustand. Durch die geplanten Brückenarbeiten geht die Stadtverwaltung davon aus, dass die Straße noch mehr belastet wird.

Auch wenn das Ganze noch Zukunftsmusik ist, will die Stadtverwaltung bereits jetzt mit den Planungen beginnen. Den politischen Beschuss dafür hat sie sich in der Bezirksvertretung Porz erfolgreich eingeholt. Eine Öffentlichkeitsbeteiligung ist für diese Projekte nicht vorgesehen. Zu gering sei der Gestaltungsspielraum im direkten Umfeld der Brücke, heißt es seitens der Verwaltung.