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200 EinsatzkräfteWaldbrand in der Wahner Heide – Feuerwehr appelliert an Fußgänger

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Einsatzkräfte der Feuerwehr bauen eine Wasserversorgung zum Brandort auf. In der Wahner Heide östlich von Köln kämpft die Feuerwehr gegen einen Waldbrand an. Es besteht der Verdacht, dass im Boden des früheren militärischen Übungsgeländes Munitionsreste liegen, die durch das Feuer explodieren könnten.

Einsatzkräfte der Feuerwehr bauen eine Wasserversorgung zum Brandort auf. In der Wahner Heide östlich von Köln kämpft die Feuerwehr gegen einen Waldbrand an. 

Mehr als 200 Feuerwehrleute sind in der Wahner Heide im Einsatz. Was Fußgänger beachten sollten, um die Arbeit der Einsatzkräfte nicht zu behindern.

Ein Waldbrand beschäftigt aktuell die Feuerwehr östlich des Flughafens Köln/Bonn: Auf einer Fläche von rund 2000 Quadratmetern kämpfen die Einsatzkräfte gegen die Flammen.

Wer außerhalb des gesperrten Bereichs orange-weiße Kegel am Wegrand entdeckt, sollte sie auf jeden Fall liegenlassen. Was auf den ersten Blick wie achtlos herumliegender Baustellenmüll aussieht, ist in Wahrheit ein lebenswichtiges Werkzeug der 200 eingesetzten Feuerwehrleute.

Pylonen weisen Einsatzkräften den Weg

Damit die vielen Einsatzkräfte im unübersichtlichen Gelände nicht die Orientierung verlieren, greifen sie auf Pylonen zurück. Die vorausfahrenden Fahrzeuge platzieren die Leitkegel entlang der Zufahrtswege, ihre Spitze weist dabei stets in Richtung Brandort. So finden auch nachrückende Kolleginnen und Kollegen schnell den Weg zur Einsatzstelle. Das berichtet „t-online“.

Deshalb appellieren die Feuerwehr Köln und das städtische Forstamt eindringlich an alle, die zufällig an den Kegeln vorbeikommen, sie nicht anzufassen. „Bitte lasst die Leitkegel so stehen oder liegen, wie sie sind, damit unsere Einsatzkräfte schnell zum Einsatzort kommen“, heißt es von der Feuerwehr.

Wer die Kegel aus gut gemeinter Ordnungsliebe aufstellt oder verschiebt, bringt die eigentliche Wegweiser-Funktion durcheinander. Die Folge wären orientierungslose Einsatzfahrzeuge und wertvolle verlorene Minuten – im Ernstfall kann das über Leben und Tod entscheiden.

Erschwert wird der Einsatz in der Wahner Heide durch die Vergangenheit des Geländes: Das Gebiet diente jahrzehntelang als militärischer Übungsplatz, im Boden wird deshalb Munition vermutet. Die brennende Fläche selbst darf daher nicht betreten werden – gelöscht wird ausschließlich vom Wegesrand aus. (mt)